Seit über 20 Jahren vergeben
Ruth Moschner spricht über Kinderlosigkeit
06.10.2026 – 21:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Über das Privatleben der Moderatorin ist nur wenig öffentlich bekannt. Nun hat Ruth Moschner einen seltenen persönlichen Einblick gegeben.
Seit den Neunzigerjahren steht sie vor der Kamera und zählt mittlerweile zu Deutschlands bekanntesten TV-Gesichtern. Als Moderatorin führte Ruth Moschner durch Erfolgsformate wie „Big Brother“ oder „Grill den Henssler“ und war zuletzt jahrelang Mitglied des Rateteams bei „The Masked Singer“.
Auch bei Instagram versorgt sie ihre fast 400.000 Follower so gut wie täglich mit humorvollen Einblicken in ihren Alltag, scheut sich aber auch nicht, ernste Themen anzusprechen. Eines hält Ruth Moschner jedoch weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus: ihr Privatleben. Bekannt ist, dass sie seit über 20 Jahren vergeben ist. Wer der Partner an ihrer Seite ist, behält sie allerdings für sich.
- Ruth Moschner im Interview: „Inzwischen tobt der Mob völlig ungeniert“
Nun sprach die 50-Jährige in einem Interview über ein sehr persönliches Thema: ihre Kinderlosigkeit. Dafür habe sie sich bereits vor vielen Jahren bewusst entschieden, betonte die Moderatorin jetzt erneut im Interview mit RTL. Ihrer Meinung nach sollte es keine „Pflichterfüllung“ sein, Mutter zu werden. „Man kann sich trotzdem an der Gesellschaft und ihrer Mitgestaltung beteiligen“, findet Ruth Moschner.
„Ein selbsterfülltes Leben kann ich auch anders haben“
Für sie gebe es ganz klar andere Wege der Selbstverwirklichung. „Es geht nicht darum, dass ich mich selbst erfülle, nur indem ich gebäre. Das wäre ja eine egoistische Handlung, zu sagen, ich habe nur ein selbsterfülltes Leben, weil ich geboren habe. Das kann ich auch anders haben.“
Sie genieße die Freiheit, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten zu können. „Ich habe den großen Luxus, dass ich mir aussuchen kann, was ich machen möchte. Das habe ich mir selbst erarbeitet, ich komme ja nicht aus einem reichen Elternhaus. Vielleicht bin ich deswegen so dankbar für die Freiheit, ein klares Ja oder Nein äußern zu dürfen“, so Ruth Moschner.
In diesem Jahr feierte die Moderatorin ihren 50. Geburtstag, fühle sich jedoch kein bisschen alt. „Das heutige ’50‘ hat nichts mehr mit dem ’50‘ von vor 20 Jahren zu tun. Um ehrlich zu sein, kommt man erst mit 50 richtig im Leben an“, stellte sie klar.












