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Home » Was gegen Fatigue bei Brustkrebs hilft
Gesundheit

Was gegen Fatigue bei Brustkrebs hilft

By zeit-heute.deOktober 1, 20263 Mins Read
Was gegen Fatigue bei Brustkrebs hilft
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Schwere Erschöpfung

Was gegen Fatigue bei Brustkrebs hilft


Aktualisiert am 01.10.2026 – 08:36 UhrLesedauer: 4 Min.

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Erschöpft und müde wirkende Krebspatientin: Sowohl eine Krebserkrankung als auch deren Therapie kann zu ausgeprägter Erschöpfung führen. (Quelle: MTStock Studio/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

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Krebspatienten sind häufig von Fatigue betroffen. Plötzlich sind die Akkus leer und nichts geht mehr. Woher kommt die tiefe Erschöpfung – und was hilft?

Die Symptome des Fatigue-Syndroms sind eine häufige Begleiterscheinung einer Krebserkrankung sowie der Krebstherapie. Die extreme Erschöpfung, die Kraftlosigkeit und fehlende Regeneration beeinträchtigen die Lebensqualität Betroffener enorm. Was gegen die Energielosigkeit der sogenannten krebsassoziierten Fatigue helfen kann.

Fatigue und Krebs: Krebstherapie zehrt an den Kräften

Die Diagnose Brustkrebs ist für die meisten betroffenen Frauen ein großer Schock: Sie macht Angst und der Umgang mit ihr kostet viel Energie. Mit Beginn der Krebsbehandlung werden die Energie-Akkus weiter geleert. Die eingesetzten Brustkrebstherapien können dem Körper auf vielfältige Weise Kraft entziehen. Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Entzündungen, Fieber, Hautprobleme, Schwellungen, Haarausfall, Blutarmut, Schmerzen, aber auch Konzentrationsschwierigkeiten, starke Müdigkeit und Erschöpfung sind nur einige Beispiele möglicher Nebenwirkungen der Krebsbehandlung.

Die Fatigue, abgeleitet vom lateinischen Wort fatigatio (Ermüdung, Erschöpfung) gehört zu den häufigsten Beschwerden, die Krebsbetroffene belasten – während und auch im Anschluss an die Krebstherapie. Betroffene fühlen sich, als hätte man ihnen „den Stecker gezogen“. Es fehlt die Kraft in einer Situation, in der sie so viel Kraft brauchen.

Fatigue während der Krebstherapie am intensivsten

Die Fatigue ist während und kurz nach der Krebstherapie am stärksten ausgeprägt. Die extreme körperliche, emotionale oder geistige Erschöpfung betrifft etwa 70 bis 90 Prozent der Krebspatienten während der Behandlung. Nach Abschluss der Behandlung verbessern sich die Beschwerden der sogenannten akuten Fatigue in der Regel nach einigen Wochen bis Monaten. Allerdings gibt es Betroffene, die auch lange Zeit nach der Behandlung mit Erschöpfung zu kämpfen haben – selbst dann, wenn sie als geheilt gelten: Rund ein Drittel leidet auch noch Monate bis Jahre nach Abschluss der Therapie unter Fatigue. Mediziner sprechen dann von chronischer Fatigue.

Fatigue – Zustand extremer Müdigkeit

Bei der tumorassoziierten Fatigue handelt es sich um eine extreme Müdigkeit, die während einer Krebserkrankung auftritt. Selbst einfache Alltagsaufgaben wie Duschen, Anziehen oder Treppensteigen können als unüberwindbare Hürde erscheinen und erfordern im Anschluss längere Erholungsphasen. Doch diese Erholungsphasen können den Betroffenen keine neue Energie zurückgeben. Selbst nach ausreichend Schlaf und wenn sie sich schonen, fühlen sich Betroffene kraftlos. Diese Kraftlosigkeit betrifft nicht nur den Körper, sondern auch die mentale Leistungsfähigkeit.

Die Fatigue umfasst eine Reihe verschiedener Symptome:

  • körperliche Schwäche
  • verstärktes Schlafbedürfnis
  • anhaltende Müdigkeit
  • Gefühl schwerer Gliedmaßen
  • fehlender Appetit
  • verringerte Belastbarkeit
  • mentale Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • Verlust der Lebensfreude
  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
  • emotionale Instabilität
  • Antriebs- und Interesselosigkeit
  • Gefühle wie Frust, Traurigkeit und Reizbarkeit

Warum Fatigue bei Brustkrebs?

Eine Ursache der Fatigue bei Krebspatientinnen mit Brustkrebs ist zum einen die Krebserkrankung selbst, die den Körper schwächt. So können etwa Stoffwechselprodukte des Tumors normale Abläufe im Körper stören und Erschöpfung auslösen. Ebenso benötigt das Wachstum der Krebszellen Energie. Betroffene bemerken neben der Müdigkeit häufig auch einen erheblichen Gewichtsverlust, selbst wenn sie normal essen.

Zum anderen kostet auch die Krebstherapie viel Kraft. Termine müssen eingehalten werden, der Tagesrhythmus ändert sich, Sorgen beeinträchtigen den Schlaf, längere Bettruhe begünstigt Muskelabbau und die eingesetzten Therapien setzen dem Körper zu. All diese Belastungen stören die körperliche Erholung und können zu Fatigue beitragen.

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