„Die Straße ist keine Rennstrecke“
Porschefahrer in Frankreich mit Tempo 312 gestoppt
Aktualisiert am 28.09.2026 – 20:02 UhrLesedauer: 1 Min.
Die französische Polizei stoppt ein Sportwagen – mit fast 200 km/h mehr, als eigentlich erlaubt sind. Dem Fahrer droht jetzt eine Haftstrafe.
Ein Porschefahrer ist am Wochenende im Osten von Frankreich von einer Polizeistreife mit 312 Kilometern pro Stunde gestoppt worden. Das teilte die Polizei in den französischen Alpen mit. Auf der Strecke galt demnach ein Tempolimit von 130.
Die Polizei schreibt: „Leichtsinn? Adrenalinsucht? Das spielt keine Rolle. Die Folgen sind jedenfalls sehr real.“ Der Fahrer habe seinen Führerschein abgeben müssen und 1.500 Euro zahlen – außerdem sei der Tatwagen abgeschleppt worden.
Polizei: „Die Straße ist keine Rennstrecke“
Wie französische Medien schreiben, handelte es sich um den größten jemals in Frankreich gemessenen Tempoverstöße. Eine Beamtin sagte demnach, dass sie so etwas noch nie erlebt habe. In der Polizeimitteilung heißt es: „Die Straße ist keine Rennstrecke.“
Laut Polizei legte der Wagen im alltäglichen Verkehr so in der Spitze 87 Meter pro Sekunde zurück. Der Mann sei 182 Kilometer pro Stunde schneller unterwegs gewesen, als auf der Strecke eigentlich erlaubt ist.
Der Fahrer stammt laut Polizei nicht aus Frankreich. Wie der Sender „Ici“ berichtet, kommt er aus der Schweiz. Ihm drohe nun drei Monate Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 3.750 Euro.










