Vor dem Duell mit Serbien
Matthäus kritisiert Klopp-Entscheidung
28.09.2026 – 21:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Lothar Matthäus widerspricht Bundestrainer Jürgen Klopp in einem zentralen Punkt seiner Kaderpolitik. Er sieht eine verpasste Chance für die Neulinge.
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Bundestrainer Jürgen Klopp für den Umgang mit Kapitän Joshua Kimmich kritisiert. Klopp hatte Kimmich nach dem 0:1 gegen Griechenland in Augsburg planmäßig aus dem Kader entlassen – für die verbleibenden zwei Nations-League-Spiele setzt er auf ein zweites Aufgebot.
„Kimmich ist nicht nur der Kapitän der 22 Spieler im ersten Kader, sondern auch der Kapitän der anderen Spieler, die sich am Montag in Herzogenaurach getroffen haben“, schreibt Matthäus in seiner Sky-Kolumne. Der 65-Jährige führte aus: „Ich hätte ihn bei allen vier Spielen im Kader gelassen, damit die Neulinge auch ihn kennenlernen. Denn der Kapitän ist der Spieler, der neben dem Trainer mitverantwortlich ist für die Mannschaft.“
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Kimmich selbst äußerte sich nach seiner Abreise ebenfalls wenig erfreut. „Ich wäre gerne geblieben, aber ich verstehe auch, dass der Trainer noch andere Jungs kennenlernen möchte“, sagte der Bayern-Profi.
Matthäus findet Klopps grundsätzliche Idee gut
Matthäus ließ an seiner Einschätzung des 31-Jährigen keinen Zweifel. Ob Kimmich in München trainiere oder spiele, er sei „immer on Fire“. Und: „Er ist der absolute Leader dieser Nationalmannschaft, das hat er sich über Jahre und ein Jahrzehnt verdient.“
Klopps Grundentscheidung, zwei separate Kader zu nominieren, trägt Matthäus mit. „Noch einmal: Ich bin mit dem, was Klopp gemacht hat, mit den zwei Kadern, die er nominiert hat, einverstanden.“
Der erste Kader hatte am vergangenen Donnerstag in Amsterdam 1:1 gegen die Niederlande gespielt und verlor am Sonntag gegen Griechenland mit 0:1. Mit dem zweiten Aufgebot setzt Klopp seine Sichtung am Donnerstag (ab 20.45 Uhr im Liveticker bei t-online) in München gegen Serbien und am Sonntag (ab 20.45 Uhr im Liveticker bei t-online) in Thessaloniki erneut gegen Griechenland fort.












