Stars fordern drastische Strafen
Eklat: Fans provozieren mit „Jota“-Rufen
13.09.2026 – 19:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Während eines Auswärtsspiels wird Rúben Neves Ziel einer Verbal-Attacke von den Rängen. Danach wird er deutlich.
Hässliche Szenen in der ersten Liga Saudi-Arabiens: Beim Spiel von Al-Hilal bei Al-Taawoun wurde Al-Hilals portugiesischer Star-Spieler Rúben Neves vom Heim-Publikum mit Gesängen provoziert.
Anhänger von Al-Taawoun skandierten während der Begegnung wiederholt „Jota“. Damit nahmen sie Bezug auf Neves‘ früheren Weggefährten Diogo Jota, der im Juli 2025 mit nur 28 Jahren gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder André Silva bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen war. Neves und Jota waren eng befreundet, der Mittelfeldspieler war bei der Beerdigung des früheren Liverpool-Stars einer der Sargträger.
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Neves reagierte bereits im Stadion auf die Gesänge. Der 29-Jährige zeigte mit erhobenem Zeigefinger in Richtung Himmel und applaudierte den betreffenden Fans sarkastisch. Zudem versuchte er, die TV-Kameras auf den Bereich der Tribüne aufmerksam zu machen, aus dem die Rufe kamen.
Ronaldo fordert Konsequenzen
Nach der Partie legte der portugiesische Nationalspieler dann nach. „Ich hoffe, sie (die Fans, Anm. d. Red.) gehen später nicht beten, nach dem, was sie heute getan haben“, sagte Neves in der Mixed Zone über die betreffenden Zuschauer.
Auch Cristiano Ronaldo reagierte wütend auf die Ausfälle der Fans. Unter einem Instagram-Post mit einem Ausschnitt der Szenen schrieb „CR7“, der ebenfalls in Saudi-Arabien spielt: „Die Liga muss Maßnahmen ergreifen und dieses Fan-Verhalten bestrafen. Das ist kein Fußball mehr, und es muss Grenzen geben. Menschen, die sich so benehmen, sollten nie wieder ein Stadion betreten dürfen.“












