- Hintergrund: Wie Cell Broadcast funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel.
- Ist auch der Probealarm auf Ihrem Smartphone eingeschaltet? So finden Sie es heraus.
Hier sind zwar „Testwarnungen“ oft deaktiviert – doch die Warnung am Warntag wird mit der höchsten Dringlichkeitsstufe als echte Warnung verschickt und ist deshalb von dieser Einstellung nicht betroffen.
Auf Android-Geräten finden Sie die Funktion ab Version 11 in den Einstellungen unter „Notfälle & Sicherheit“ > „Warnmeldungen an Mobilgeräte“.
Warnungen funktionieren mittlerweile recht effektiv
In den vergangenen Jahren erfolgte die Probewarnung des Warntags auf dieselbe Weise. Einer Auswertung des BBK zufolge erreichten die Warnungen damals 97 Prozent der vom BBK Befragten. Außerdem erfolgte die Warnung für die meisten der Befragten auch pünktlich um 11 Uhr.
Die Auswertung zeigt auch, über welche Kanäle die meisten Personen erreicht wurden: Knapp drei Viertel der Bevölkerung wurden beim Warntag 2025 über Cell Broadcast auf ihrem Handy gewarnt. Für acht Prozent war dies der einzige Warnkanal, über den sie die Probewarnmeldung erhielten.
Werde ich auch im Ausland alarmiert?
Unter Umständen: Wer sich mit seinem Handy mit deutschem Mobilfunkvertrag um 11 Uhr am Bundeswarntag im Ausland aufhält, sollte keine Nachricht bekommen. Warum? Der Alarm über Cell Broadcast wird standortbezogen über die Mobilfunkzellen ausgesendet.
Das heißt: Der Alarm am deutschen Bundeswarntag erreicht nur Handys, die zum Zeitpunkt der Warnung in entsprechenden Mobilfunkzellen in Deutschland eingebucht sind – unabhängig davon, welche SIM-Karte sie nutzen.
Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Handybesitzer aus dem Ausland, die sich während des Bundeswarntags in Deutschland aufhalten, die Warnung per Cell Broadcast bekommen.
Anders ist es bei Warnapps wie „Nina“. Diese Anwendungen empfangen Warnungen auch im Ausland, sofern das Smartphone mit dem Internet verbunden ist. Nutzer können in der App bestimmte Orte in Deutschland wie Berlin oder München als Warnorte hinterlegen und erhalten dann entsprechende Meldungen, die für diese Orte gelten – unabhängig davon, wo sich der Nutzer gerade befindet.
Signalton kann Angehörige und Haustiere erschrecken
Da laute Warnsignale und Sirenen unvorbereitete Menschen überraschen und erschrecken können, empfiehlt das BBK: Angehörige auf den Warntag ansprechen – insbesondere ältere Menschen sowie Menschen mit Kriegserfahrung oder Fluchtgeschichten.











