Hockey-Finale gegen Spanien
Deutschland ist Weltmeister – und schreibt Geschichte
Aktualisiert am 30.08.2026 – 18:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Dreimal ist Deutschland bereits Hockey-Weltmeister geworden, zuletzt vor drei Jahren. Gegen Spanien verteidigte das DHB-Team seinen Titel.
Die deutschen Hockey-Männer haben sich erneut zum Weltmeister gekrönt. Das Team von Bundestrainer André Henning setzte sich im Finale am Sonntag gegen Spanien mit 1:0 (0:0) durch. Dreieinhalb Jahre nach dem Coup von Bhubaneswar krönte sich Deutschland damit im belgischen Wavre abermals zum Weltmeister und zog mit dem vierten WM-Triumph mit Rekordsieger Pakistan gleich.
Michel Struthoff (44.) traf für das DHB-Team und machte nach dem Titeldoppelschlag von 2002 und 2006 den zweiten Back-to-Back-Erfolg Deutschlands perfekt – das war bei den Männern zuvor noch keiner Nation gelungen. „Das war mental so anstrengend“, sagte er im Anschluss bei MagentaTV. „Ich kann gar nicht mehr.“

Auch Justus Weigand war völlig erschöpft. „Die letzten zehn Minuten haben sich angefühlt wie eine Stunde“, erklärte er. Gleichzeitig war der deutsche Nationalspieler überglücklich über den zweiten Titel in Serie.
„Weltmeister samma, den Pott hamma“
Trainer Henning hatte sich vom Finaleinzug des unbequemen Gegners nicht überrascht gezeigt und prophezeit: „Das wird richtig eklig.“ Doch das DHB-Team, das mit dem Weltmeisterkader von 2023 nicht mehr viel gemein hat, hatte auf das Endspiel gebrannt und war nach dem Willenssieg im Halbfinale gegen Argentinien (2:1) mit Selbstvertrauen in das erneute Duell gestartet.

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Die Spanier schlossen das Turnier in Belgien und den Niederlanden dennoch mit ihrer ersten WM-Medaille seit Bronze 2006 ab. In der Zwischenrunde hatte das Team von Trainer Max Caldas Deutschland (1:2) noch bezwungen. Struthoff fügte an: „Wir haben uns gesagt: Man verliert nicht zweimal gegen die gleiche Mannschaft im selben Turnier.“ Anschließend legte er noch eine kleine Thomas-Müller-Imitation hin: „Weltmeister samma, den Pott hamma.“ Eine Aussage, die der Fußballer nach dem WM-Triumph 2014 in Brasilien ins Fernsehmikrofon gesprochen hatte.












