„Ein Ende ist nicht in Sicht“
Unfall-Serie – Polizei sperrt wichtige Autobahn
Aktualisiert am 26.08.2026 – 09:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Auf der A1 stirbt ein Mensch. Viele Stunden später staut sich der Verkehr immer noch: Nichts geht mehr.
Auf der A1 ist es am Dienstagnachmittag kurz vor Bremen zu zwei schweren Unfällen gekommen. Ein Mensch starb. Die Polizei sperrte die Autobahn in Richtung Hamburg komplett ab. Am Mittwochmorgen bestand die Sperrung zwischen dem Dreieck Stuhr und Bremen-Brinkum weiterhin.
„Ein Ende ist nicht in Sicht“, sagte eine Sprecherin der Polizei t-online. Die Bergung der Fahrzeuge gestalte sich kompliziert. Die Arbeiten würden vermutlich noch mehrere Stunden andauern.
- Horror-Unfall in Hessen: „Ruhe in Frieden, kleine Schwester“
- Tragischer Fahrfehler, illegales Rennen: Blutige Motorrad-Unfälle– viele Tote
Toter bisher nicht identifiziert
Bei dem ersten der beiden Unfälle übersah ein 33 Jahre alter Sattelzugfahrer zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum aus bislang ungeklärter Ursache ein Stauende. Er fuhr nahezu ungebremst auf ein Auto auf.
Dieses wurde auf einen davor fahrenden Lastwagen mit Anhänger geschoben, dessen 49 Jahre alter Fahrer noch versuchte, auszuweichen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger abgerissen, sodass Lastwagen und Anhänger quer auf der Fahrbahn liegen blieben.
Dabei wurde der Autofahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er starb an seinen Verletzungen. Bislang konnte er nicht identifiziert werden.
Zudem kollidierte der Lastwagen mit dem Auto eines 32-Jährigen. Der Unfallverursacher und der 32-Jährige wurden leicht verletzt.
Tiertransporter übersieht ebenfalls Stauende: hoher Schaden
Etwa anderthalb Stunden später kam es infolge des entstandenen Rückstaus zu einem zweiten Unfall: Zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und dem Dreieck Stuhr übersah der Fahrer eines Tiertransporters ebenfalls das Stauende: Er fuhr auf einen bremsenden Transporter auf.
Dabei wurde der Transporter auf einen weiteren Sattelzug geschoben und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Der Tiertransporter kippte um und blockierte die Fahrbahn. Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Die im Tiertransporter befindlichen Tiere konnten umgeladen werden, zwei Rinder verendeten jedoch an der Unfallstelle.
Den Schaden, der beim ersten Unfall entstanden ist, schätzt die Polizei auf mehr als 100.000 Euro. Beim zweiten Zusammenstoß entstand den Beamten zufolge ein Schaden von rund 45.000 Euro.









