Gletscher-Drama in Tirol
200-Kilo-Felsen trifft Deutschen in den Alpen
Aktualisiert am 25.08.2026 – 12:10 UhrLesedauer: 1 Min.
In den österreichischen Alpen starten drei Deutsche eine Bergwanderung. Als sie einen Gletscher erreichen, kommt es zum Unglück – mit glücklichem Ausgang.
Ein deutscher Bergsteiger aus Hessen ist in den österreichischen Bergen von einem 200 bis 300 Kilogramm schweren Felsbrocken getroffen worden und hat überlebt. Wie Polizei und Feuerwehr mitteilten, wurde der 69-Jährige nach dem Unglück in den Stubaier Alpen in ein Krankenhaus gebracht. Seine beiden Begleiter blieben unverletzt.
Die drei Bergsteiger befanden sich am Montagnachmittag laut Feuerwehr Neustift im Bereich des Berggipfels Zuckerhütl, als sie einen Gletscher passierten. Der 69-Jährige habe den Halt verloren und sei in eine etwa zwei Meter tiefe Gletscherspalte gestürzt.
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„Ein nachrutschender Stein mit einem Gewicht von rund 200 Kilogramm klemmte die Person zusätzlich ein“, schilderte die Feuerwehr. Die Polizei sprach gar von einer 250 bis 300 Kilogramm schweren Felsplatte, welche den linken Unterschenkel des Mannes eingeklemmt habe.
Hubschrauber eilen in die Stubaier Alpen
Die beiden Begleiter alarmierten Feuerwehr und Bergrettung, zwei Hubschrauber kamen in das Gebiet. Mit schwerem Gerät gelang es den Rettern, den Felsen zu bewegen und den 69-Jährigen „innerhalb kurzer Zeit“ aus seiner Lage zu befreien. Anschließend wurde der Deutsche per Helikopter zu einem Zwischenlandeplatz gebracht, dort weiter versorgt und schließlich in eine Klinik gebracht.
Nach rund drei Stunden konnte die Feuerwehr ihren nach eigenen Angaben anspruchsvollen und nicht alltäglichen Einsatz beenden. Insgesamt waren knapp 40 Einsatzkräfte verschiedener Behörden an der Rettung beteiligt.










