Milliardär und Klubbesitzer
Das ist der berühmte Vater von Tennis-Star Pegula
Aktualisiert am 23.08.2026 – 08:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit Tennisspielen verdient Jessica Pegula Millionen, gehört zu den weltweit besten Profis. Wegen ihres reichen Vaters hat sie allerdings mit Vorurteilen zu kämpfen.
Die US-Amerikanerin Jessica Pegula gehört seit Jahren zur Weltspitze im Damentennis, schaffte es bis auf Rang drei der WTA-Rangliste. Aktuell kämpft sie bei den National Bank Open um den ersten Titel des Jahres.
Ihre außergewöhnlichen sportlichen Leistungen werden jedoch nicht immer allein sportlich bewertet. Das hängt auch mit ihrem milliardenschweren Vater Terry Pegula zusammen.
Terry Pegula stammt aus Pennsylvania und machte sein Vermögen mit dem Aufbau eines Energieunternehmens. Mit seiner Firma „East Resources“ verdiente er durch Erdgas-Förderung Milliarden – vor allem durch Fracking im Appalachen-Becken. 2010 verkaufte er große Teile seines Unternehmens für rund 4,7 Milliarden Dollar (rund 4,2 Milliarden Euro). Das aktuelle Vermögen des 75-Jährigen wird auf rund 9,3 Milliarden Dollar (rund acht Milliarden Euro) geschätzt.

Seither investierte Pegula sein Geld unter anderem in den US-Sport. Gemeinsam mit seiner Frau Kim Pegula gehört ihm seit 2011 das NHL-Team Buffalo Sabres, seit 2014 auch das NFL-Team Buffalo Bills. Die Familie Pegula ist in Buffalo eine feste Größe – sportlich und gesellschaftlich.
Jessica Pegula: „Bin nicht nur die Tochter eines reichen Vaters“
Tochter Jessica begann früh mit dem Tennissport – und wurde schon als Jugendliche von der Öffentlichkeit skeptisch beäugt. Der Vorwurf: Sie habe sich ihre Karriere „erkauft“, sei nur durch die finanziellen Möglichkeiten ihrer Familie im Profitennis gelandet.
Diese Unterstellungen begleiten ihre Laufbahn bis heute. Jessica Pegula selbst äußerte sich mehrfach dazu. Ihre Haltung: „Ich war immer ehrgeizig, schon vor dem ganzen Geld meiner Eltern. Ich bin nicht nur die Tochter eines reichen Vaters, ich bin eine eigenständige Tennisspielerin.“ Sie habe Privilegien, aber auf dem Court müsse sie genau wie jede andere Spielerin um Punkte kämpfen.












