„Meine Erfahrung einbringen“
Ex-Eintracht-Spielmacher kickt jetzt in der Verbandsliga
05.08.2026 – 07:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Einst spielte er in der Bundesliga, später gehörte er zu den Leistungsträgern bei Eintracht Braunschweig. Jetzt ist Martin Kobylanski in der Verbandsliga angekommen. Dort nimmt er eine besondere Rolle ein.
Martin Kobylanski schnürt künftig die Schuhe in der Verbandsliga: Wie der FC Union 60 Bremen bekannt gab, heuert der ehemalige Spielmacher von Eintracht Braunschweig als spielender Co-Trainer bei den Bremern an. Dort soll der 32 Jahre alte Inhaber der B-Lizenz Cheftrainer Fabrizio Muzzicato bei der sportlichen Entwicklung der Mannschaft unterstützen.
Christian Schlemm, Vorstand und sportlicher Leiter des FC Union 60 Bremen, sieht in der Verpflichtung großes Potenzial. „Mit Martin konnten wir eine außergewöhnliche Persönlichkeit für unseren Verein gewinnen“, sagt er. „Seine Erfahrung, seine Mentalität und seine Führungsqualitäten werden uns dabei helfen, die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen.“
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Kobylanski soll seine Qualitäten beim Verbandsligisten künftig sowohl auf als auch neben dem Rasen einbringen. Als Bindeglied zwischen Trainerteam und Mannschaft liege der Fokus insbesondere darin, junge Spieler zu fördern.
Der 32-Jährige machte im Karriereverlauf bei einigen namhaften Vereinen Halt. Unter anderem spielte er etwa für Werder Bremen, Union Berlin und 1860 München. Insgesamt kommt er auf acht Bundesligaspiele. Seine meiste Zeit verbrachte er allerdings in der 2. und 3. Liga, wo er zusammengerechnet auf 268 Partien kommt.
Kobylanski will sich auf Zeit nach der Karriere vorbereiten
Von 2019 bis 2022 stand Kobylanski auch bei Eintracht Braunschweig unter Vertrag. Für den BTSV absolvierte der gebürtige Berliner 92 Pflichtspiele, in denen ihm 28 Tore und 20 Vorlagen gelangen.
Nach einem kurzen Engagement bei Regionalligist Blau-Weiß Lohne war der Offensivspieler zuletzt auf der Suche nach einem neuen Verein. Diesen hat er in Bremen nun gefunden. Auf seine neue Aufgabe freut sich Kobylanski. „Ich möchte meine Erfahrung einbringen. Für mich ist diese Aufgabe der ideale Einstieg, um mich Schritt für Schritt auf meine Zeit nach der aktiven Karriere vorzubereiten“, sagt der 32-Jährige.












