Die SPD hingegen kommt auf 28 Prozent, während die Linke mit elf Prozent und die CDU mit zehn Prozent darum ringen, wer sich bei den Umfrageergebnissen für die MV-Landtagswahl als drittstärkste Kraft etabliert.
Das BSW schafft in dieser Umfrage mit sechs Prozent knapp die Fünfprozenthürde. Die Grünen mit vier Prozent und die FDP mit drei Prozent hingegen müssen bei der MV-Wahl 2026 bangen, ob sie den Sprung in den Landtag überhaupt schaffen, während die sonstigen Parteien in der Wahlumfrage die restlichen drei Prozent auf sich vereinen.
AfD führt vor der SPD in Umfrage zur MV-Landtagswahl
Bei der Umfrage zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern im Auftrag des NDR für den 13. Mai 2026 erhielt die AfD 36 Prozent der Stimmen. Die SPD lag mit 27 Prozent auf dem zweiten Platz, während sich die Linke mit ihrer Spitzenkandidatin Simone Oldenburg und 13 Prozent etwas von der CDU absetzen konnte, die zehn Prozent auf sich vereinte.
Derweil müssen drei Parteien um den Einzug ins Parlament bangen. Das BSW, das fünf Prozent erhielt, übersprang die Fünfprozenthürde nur knapp, während die Grünen nur vier Prozent bekamen. Bei der FDP standen die Chancen auf einen Einzug in den Schweriner Landtag bereits im Mai äußerst schlecht. Die Liberalen wurden zusammen mit den restlichen Parteien unter den Sonstigen geführt, die zusammen nur drei Prozent erreichten.
Grüne könnten Schwesigs Hoffnung stützen
Laut der aktuellen Umfrage zur MV-Wahl 2026 hätte Schwesigs rot-rote Koalition die Mehrheit verloren. Sollten die Grünen bei der Landtagswahl den Sprung über die Fünfprozenthürde schaffen, wäre aber knapp ein rot-rot-grünes Bündnis möglich.
Abseits der AfD reicht es für andere Koalitionen jedoch nicht, weil die CDU gleichzeitig auch Bündnisse mit der Linkspartei ausschließt.
Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Wie verlässlich sind Umfragen?
Die Forschungsgruppe Wahlen hat sich mit der Aussagekraft und dem möglichen Einfluss von Wahlumfragen befasst. Das Institut weist darauf hin, dass die sogenannte Sonntagsfrage lediglich die aktuelle politische Stimmung abbildet, aber nicht zwingend vorhersagt, wo die Menschen später tatsächlich ihr Kreuz auf dem Stimmzettel für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern setzen werden.












