Angriff auf den CSD Berlin
CDU-Spitzenkandidat Evers: „Es trifft unsere Stadt mitten ins Herz“
26.07.2026 – 04:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach dem Angriff auf den CSD Berlin meldet sich CDU-Spitzenkandidat Evers zu Wort. Unter seinem Post kippt die Trauer bei einigen bald in offenen Hass.
Der CDU-Spitzenkandidat für die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026, Stefan Evers, hat nach dem Angriff am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin sein Mitgefühl ausgesprochen und Aufklärung angekündigt. Auf X und Instagram wandte er sich an die Betroffenen und die Einsatzkräfte. Bei dem tödlichen Vorfall am Ahornsteig im Tiergarten, bei dem ein Fahrzeug in die Menge gefahren war, war ein Mensch getötet worden, zahlreiche weitere wurden verletzt.
„Es trifft unsere Stadt mitten ins Herz. Danke allen helfenden Händen und der @polizeiberlin für Ihren Einsatz zum Schutz der Menschen“, schrieb Evers. „Ich hoffe für die Verletzten, ich trauere mit Angehörigen und Freunden. Es gibt einiges aufzuklären. Dann ist die Zeit für Konsequenzen!“
Angriff auf CSD Berlin 2026: Beileidsbekundungen auf Social Media
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
- Nach Angriff auf CSD: SPD-Spitzenkandidat Krach zeigt sich erschüttert
Unter dem Beitrag bei Instagram fanden sich Beileidsbekundungen und zustimmende Stimmen. „Vielen Dank für die freundlichen und tröstenden Worte. Und ja, es muss lückenlos aufgeklärt werden und dann die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden“, schrieb ein Nutzer. Andere reagierten fassungslos: „Ich bin fassungslos und entsetzt“, hieß es in einem Kommentar. Mehrere Reaktionen bestanden aus stillen Zeichen der Anteilnahme.
Doch nicht alle Kommentare blieben bei der Trauer: Ein Teil der Nutzer ergoss sich unter dem Post in offenem Hass. Rasch tauchten migrationsfeindliche und islamfeindliche Kommentare auf, die den bislang namentlich nicht bekannten Tatverdächtigen für pauschale Anfeindungen gegen Migranten und Muslime nutzten – teils verbunden mit einem frei erfundenen Namen für den Verdächtigen. Andere wiederum warfen der politischen Rechten vor, den Angriff auf den CSD-Berlin 2026 für sich zu instrumentalisieren. All das geschah zu einem Zeitpunkt, zu dem die Polizei ausdrücklich vor Spekulationen über Tat und Hintergrund gewarnt hatte.











