Das ist der Grund
Kurz vorm Termin: Beliebtes Festival steht auf der Kippe
22.07.2026 – 19:09 UhrLesedauer: 2 Min.
Jahr für Jahr besuchen Tausende Hamburger das Wutzrock-Festival in Hamburg. Ob das Event Anfang August wie geplant stattfindet, ist noch in der Schwebe.
In rund zwei Wochen steigt am Eichbaumsee in Bergedorf das kostenlose Open-Air-Festival Wutzrock. Zumindest in der Theorie – denn den Veranstaltern fehlen noch zahlreiche Helferinnen und Helfer. Damit gerät plötzlich die gesamte Veranstaltung vom 7. bis zum 9. August in Gefahr.
„Besonders kritisch ist es gerade bei Sicherheit, Ordner:innen, Einlass und Parkplatz“, heißt es in einem Aufruf auf Instagram. Auch beim Getränkeausschank, Auf- und Abbau, Kinderfest, Info und Merch, Müllvermeidung sowie den Komposttoiletten werden noch Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht.
Wutzrock-Festival sucht dringend Helfer
Die Lage ist ernst. Mit dem aktuellen Schichtstand könne das Wutzrock nicht sicher umgesetzt werden, heißt es in dem Aufruf. Vorkenntnisse seien nicht nötig, betonen die Veranstalter. Viele Aufgaben ließen sich gut erklären – wichtig sei vor allem die Bereitschaft, mit anzupacken. Wer helfen möchte, kann sich per E-Mail an [email protected] melden.
Auf der Bühne stehen in diesem Jahr unter anderem die Punk-Bands Jack Pott und Pogendroblem, 24/7 Diva Heaven (Grunge, Noise-Rock, Punk), Rapper Motuz sowie Jule mit einer Mischung aus Punk, Indie und Rap. In der Vergangenheit spielten beim Wutzrock bereits so bekannte Namen wie Deichkind, Slime, Turbostaat, Montreal, ZSK, Absolute Beginner, Die Sterne und Subway to Sally.
Wutzrock: Kult in Hamburg seit 1979
Das Wutzrock gibt es seit 1979. Es gehört zu den bekanntesten Open-Air-Festivals, die unter dem Motto „Umsonst und draußen“ stattfinden. Zuletzt zog die Veranstaltung rund 5.000 Besucher pro Jahr an.
„Wutzrock ist ein politisches Festival für alle, die Musik und Kultur lieben – und ein solidarisches Miteinander schätzen“, heißt es auf der Internetseite der Veranstalter. Neben der Musik gibt es deshalb auch politische Infostände auf der Festivalwiese am Eichbaumsee. Zum Selbstverständnis gehört zudem, dass Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören oder für rechtsextremes Gedankengut stehen, vom Festival ausgeschlossen sind.











