Touristen müssen alles mitansehen
Mann rettet Kind aus Gardasee – und versinkt selbst
20.07.2026 – 15:20 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein 29-Jähriger sieht ein Kind im Gardasee in höchster Not und springt ins Wasser, um zu helfen. Das Kind überlebt – doch der Mann geht unter.
Auf dem Gardasee hat ein Mann ein siebenjähriges Kind aus dem Wasser gerettet – und dies sehr wahrscheinlich mit seinem eigenen Leben bezahlt. Der 29-Jährige ging am Samstagnachmittag unter, Suchmaßnahmen blieben erfolglos, wie unter anderem das Portal „Südtirol News“ berichtete.
Demnach befand sich der Mitarbeiter eines Bootsverleihs als Bootsführer mit einer Gruppe Touristen nahe dem sogenannten Jamaika-Strand vor Sirmione auf dem Gardasee, als das Unglück geschah. Plötzlich sei das im See schwimmende Kind in Not geraten. Die Zeitung „La Repubblica“ schilderte, wie der Mann seine Kleidung vom Körper gerissen haben soll, um in den See zu springen. Er habe das Kind umklammert und ins rettende Boot gehievt. Es blieb unverletzt.
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Italien: Retter versinkt im Gardasee
Doch Sekundenbruchteile später versank der aus Rumänien stammende 29-Jährige den Berichten zufolge selbst im Gardasee. An der Stelle soll der See über 50 Meter tief sein. „Südtirol News“ spekulierte, dem Mann könnte nach der Rettungsaktion die Kraft ausgegangen sein.
Die schockierten Touristen alarmierten die Rettungskräfte, die sofort mit Suchmaßnahmen begannen, auch ein Unterwasserroboter kam zum Einsatz. Am Sonntag wurde die Suche fortgesetzt – bislang ohne Erfolg.
Sirmione liegt auf einer Halbinsel, die etwa vier Kilometer in den Gardasee hineinragt. Der 8.000-Einwohner-Ort gilt mit seinen Stränden als einer der schönsten am Gardasee.












