Trotzdem gemeinsam bei der WM
Liebes-Aus bei deutschem Reit-Traumpaar
Aktualisiert am 21.07.2026 – 13:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Wie gelingt das Miteinander im Sport, wenn privat alles vorbei ist? Sophie Hinners und Richard Vogel sind bei der kommenden WM mit dieser Frage konfrontiert.
Springreiter Richard Vogel und Sophie Hinners haben sich nach mehreren gemeinsamen Jahren getrennt. Bei der Weltmeisterschaft in Aachen sind sie dennoch gemeinsam für Deutschland am Start – zusammen mit Marcus Ehning und Daniel Deußer.
Vogel bestätigte die Trennung: „Ja, leider ist das Traumpaar jetzt keins mehr. Wir sind leider nicht mehr zusammen.“ Hinners ist aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Viele Reitsportfans hat das überrascht. Beim Turnier in Riesenbeck am vergangenen Wochenende tauschten sich die beiden noch über den Parcours aus – das Miteinander wirkte harmonisch.
- Kurioser Fund: Junge kauft 3-Dollar-Jacke – und verkauft sie für 89.000
Hinners beschreibt die Situation so: „Ich habe das Gefühl, dass wir uns super verstehen, super respektvoll miteinander umgehen. Ich habe das Gefühl, außer dass wir jetzt nicht mehr zusammenwohnen und nicht mehr eine Beziehung führen, dass es gar keinen so großen Unterschied macht. Also ich würde vielleicht sogar sagen, dass wir aktuell noch besser zusammenarbeiten können.“
Auch geschäftlich sind beide weiterhin miteinander verbunden. Gemeinsam mit ihrem Reitsportkollegen David Will betreiben Hinners und Vogel einen Sport- und Handelsstall mit drei Standorten. Seit der Trennung sind sie bereits gemeinsam für das deutsche Nationalteam geritten – im französischen La Baule und zuletzt im schwedischen Falsterbo.

Vogel: „Wir sind immer noch sehr gut befreundet und haben ein sehr, sehr gutes Arbeitsverhältnis. Auch ein freundschaftliches Verhältnis.“ Der 29-jährige Einzel-Europameister fügte grinsend an: „Wir verstehen uns jetzt fast besser als in den Endzügen der Beziehung.“
Auch das gemeinsame Ziel für Aachen steht fest. Die 28-jährige Hinners sagte: „Die Erwartungen sind natürlich hoch. Wir wollen eine Teammedaille gewinnen, das wäre natürlich der Traum.“ Vogel formulierte es noch direkter: „Die Ziele sind ganz klar, dass wir auf jeden Fall – das muss die Erwartungshaltung sein, der Ehrgeiz sein – eine Teammedaille gewinnen, am liebsten natürlich Gold.“










