Kampf um die breite Masse
Jetzt kommen die wirklich wichtigen Autos des Jahres
20.07.2026 – 17:03 UhrLesedauer: 4 Min.

Nach Jahren mit teuren Elektroautos und großen SUVs verschiebt sich der Fokus vieler Hersteller. Neue Modelle sollen mehr Kunden erreichen, auch wenn sie keine Schnäppchen sind.
Wer in der Vergangenheit ein neues Auto – vor allem ein elektrisches – kaufen wollte, musste meist tief in die Tasche greifen. Bei den Stromern starteten viele Modelle deutlich oberhalb der 40.000-Euro-Marke, gleichzeitig dominierten große SUVs und leistungsstarke Premiumfahrzeuge die Premieren. Für die Hersteller war das lukrativ, da sie hohe Gewinnmargen einfahren konnten; für viele Kunden blieb Elektromobilität dagegen teuer.
Schon in den vergangenen anderthalb Jahren geriet der Markt in Bewegung: Renault brachte mit dem R4 und R5 Sympathieträger im Retro-Look ins Rennen, aber vor allem aus Korea und China kamen zahlreiche Neuheiten für die Masse auf den Markt. In der zweiten Hälfte des Jahres 2026 setzt sich der Trend noch stärker fort, denn auch die deutschen Autohersteller wollen – und müssen – sich ein Stück vom Kuchen sichern.
Zwar bleiben Luxusmodelle und große SUVs wichtige Imageträger. Gleichzeitig steigt die Zahl der Modelle in Preisregionen zwischen rund 25.000 und 40.000 Euro. Genau dort dürfte sich entscheiden, ob Elektroautos tatsächlich den Sprung in den Massenmarkt schaffen und ob sich die Deutschen hier noch gegen die Konkurrenz aus China behaupten können.
Der Name von Audis Knauserauto kehrt zurück

Dass Audi dafür den traditionsreichen Namen A2 zurückholt, ist kein Zufall. Schließlich stand der Vorgänger für maximale Sparsamkeit und geringe Emissionen. Der neue A2 e-tron markiert den Einstieg in das elektrische Angebot der Ingolstädter, fährt ohne Emissionen und soll bei rund 38.000 Euro starten. Nach dem Ende von A1 und Q2 wird er das neue Einstiegsmodell und basiert auf der VW-Konzernbasis MEB+, ist also eng verwandt mit ID.3 Neo und Co.
Im Video | In dieses kleine SUV setzt VW große Hoffnungen
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Apropos VW: Mit dem ID. Polo kommt erstmals ein Elektro-Kleinwagen für rund 25.000 Euro von Volkswagen auf den Markt. Kurz darauf folgt das kleine SUV ID. Cross ab rund 28.000 Euro, dazu kommen der überarbeitete ID.3 Neo und später der ID. Polo GTI und möglicherweise auch ein ID.3 GTI, der aber erst im Herbst seine Premiere haben könnte – ebenso wie der überarbeitete ID.4, den VW Insiderkreisen zufolge vollkommen auf den Kopf stellen wird.













