Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Irakisches Ehepaar wegen Völkermordes verurteilt

Irakisches Ehepaar wegen Völkermordes verurteilt

Juli 13, 2026
Fast zehn Millionen Euro fehlen

Fast zehn Millionen Euro fehlen

Juli 13, 2026
Warum Rüstung die deutsche Industrie anschiebt

Warum Rüstung die deutsche Industrie anschiebt

Juli 13, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Bundespolizeigesetz verabschiedet: Live-Gesichtserkennung und KI-Nutzung
Politik

Bundespolizeigesetz verabschiedet: Live-Gesichtserkennung und KI-Nutzung

By zeit-heute.deJuli 13, 20263 Mins Read
Bundespolizeigesetz verabschiedet: Live-Gesichtserkennung und KI-Nutzung
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Live-Gesichtserkennung und Kontrollen

Eingriff in die Grundrechte? Bundespolizei erhält neue Befugnisse

13.07.2026 – 08:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein Bundespolizist: Künftig sollen de Beamten zusätzliche Befugnisse erhalten. (Quelle: Patrick Seeger/dpa/dpa-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Live-Gesichtserkennung, anlasslose Kontrollen und KI-Nutzung: Was die Bundespolizei künftig dürfen soll.

Mit den Stimmen der Koalition hat der Bundestag am Freitag ein Gesetz verabschiedet, das der Bundespolizei in besonderen Gefahrenlagen eine weitergehende Überwachung von Bürgern ermöglicht. So wird künftig eine automatische Echtzeit-Gesichtserkennung an Bahnhöfen und anderen Orten im Zuständigkeitsbereich auch mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erlaubt. Für die Bekämpfung von Extremismus und Schleuserkriminalität soll die Bundespolizei zudem Befugnisse zur Telekommunikationsüberwachung bekommen. Wesentliche Änderungen wurden dabei erst drei Tage vor der Bundestagsentscheidung offengelegt.

Sie soll für vollziehbar ausreisepflichtige Ausländer selbst Abschiebungshaft und Ausreisegewahrsam beantragen können, wenn sie diese Personen in ihrem Zuständigkeitsbereich antrifft. Damit soll ein Untertauchen verhindert werden. Erlaubt sein sollen künftig auch „stichprobenartige und anlasslose Kontrollen“ in Waffen- und Messerverbotszonen auf Bahnhöfen oder in Zügen.

  • Dobrindts Pläne: Jetzt soll es schnell gehen
  • Verfassungswidriges Gesetz? Söder droht eine empfindliche Niederlage

Union und SPD stimmten für den Gesetzentwurf, Linke und Grüne dagegen. Die AfD-Fraktion enthielt sich.

Gesetz von 1994

Das geltende Bundespolizeigesetz stammt in weiten Teilen noch aus dem Jahr 1994, weshalb auch die Grünen betonten, eine Reform sei grundsätzlich nötig. Im parlamentarischen Verfahren gab es an dem Entwurf, den das Kabinett beschlossen hatte, noch erhebliche Änderungen.

Bei Straftaten, die da begangen werden, wo die Bundespolizei zuständig ist, darf sie die weitere Strafverfolgung auch dann übernehmen, wenn eigentlich die Landespolizei zuständig wäre – vorausgesetzt, die zuständige Landesbehörde will dies.

Alarm, wenn die Faust geballt wird

Mittels Videotechnik und KI soll die Bundespolizei bestimmte Bewegungsmuster erkennen dürfen, die auf die Begehung einer Straftat hindeuten, etwa wenn jemand mit der Faust ausholt, ein Messer zückt oder wenn eine hilflose Person ins Gleisbett fällt.

Auf bestimmte Anwendungsfälle begrenzt soll die Bundespolizei zur Erfüllung ihrer Aufgaben biometrische Daten in Echtzeit abgleichen dürfen. Voraussetzung ist hier die Abwehr einer dringenden Gefahr für „den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder eines Landes“ oder für das Leben eines Menschen. Es wäre etwa erlaubt, wenn die Eltern eines entführten Kindes ein Foto zur Verfügung stellen, dieses mit den Live-Aufnahmen von Videokameras an Flughäfen und Bahnhöfen abzugleichen.

Grüne haben rechtliche Zweifel

Irene Mihalic von den Grünen sagte, es gebe rechtliche Zweifel. In der Bundestagsdebatte betonte sie: „Mit der biometrischen Echtzeitüberwachung greift die Koalition tief in Grundrechte ein.“ Clara Bünger (Linke) sagte, flächendeckende Überwachung werde mit der geplanten Reform zum Normalzustand. „Dafür bekommt der Innenminister fast eine Milliarde mehr als im Vorjahr. Eine Milliarde für Überwachung.“

BundestagVergrößern des Bildes
Irene Mihalic: Die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion kritisiert das Gesetz. (Archivfoto) (Quelle: Elisa Schu/dpa/dpa-bilder)
Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Irakisches Ehepaar wegen Völkermordes verurteilt

Irakisches Ehepaar wegen Völkermordes verurteilt

Hubig legt Vorschlag für höhere Haftentschädigung vor

Hubig legt Vorschlag für höhere Haftentschädigung vor

Bundesregierung will Tabaksteuer stärker anheben als geplant

Bundesregierung will Tabaksteuer stärker anheben als geplant

CDU-Politiker bei Unfall wohl schwer verletzt

CDU-Politiker bei Unfall wohl schwer verletzt

Finanzsenator Evers soll schnell Spitzenkandidat werden

Finanzsenator Evers soll schnell Spitzenkandidat werden

Prien will Hilfe ab 16. Geburtstag streichen

Prien will Hilfe ab 16. Geburtstag streichen

Bundespräsident: Ohne Wirtschaftswachstum kein Vertrauen

Bundespräsident: Ohne Wirtschaftswachstum kein Vertrauen

Bundespräsident Steinmeier lobt Reformen der Regierung

Bundespräsident Steinmeier lobt Reformen der Regierung

Braucht Deutschland jetzt wieder die Wehrpflicht?

Braucht Deutschland jetzt wieder die Wehrpflicht?

Redakteurfavoriten
Fast zehn Millionen Euro fehlen

Fast zehn Millionen Euro fehlen

Juli 13, 2026
Warum Rüstung die deutsche Industrie anschiebt

Warum Rüstung die deutsche Industrie anschiebt

Juli 13, 2026
Andrea Kiewel: Rassismus-Vorwürfe gegen ZDF-„Fernsehgarten“-Moderatorin

Andrea Kiewel: Rassismus-Vorwürfe gegen ZDF-„Fernsehgarten“-Moderatorin

Juli 13, 2026
Infizierter US-Amerikaner aus dem Kongo in Uniklinik Frankfurt

Infizierter US-Amerikaner aus dem Kongo in Uniklinik Frankfurt

Juli 13, 2026
Neueste
Frauen leiden besonders – nur wenige gehen zum Arzt

Frauen leiden besonders – nur wenige gehen zum Arzt

Juli 13, 2026
Mann im Lußsee vermisst – Großeinsatz geht am Montag weiter

Mann im Lußsee vermisst – Großeinsatz geht am Montag weiter

Juli 13, 2026
Hubig legt Vorschlag für höhere Haftentschädigung vor

Hubig legt Vorschlag für höhere Haftentschädigung vor

Juli 13, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.