Deal mit der US-Regierung
Bundeswehrhelikopter kosten offenbar 630 Millionen Euro mehr
Aktualisiert am 05.07.2026 – 14:36 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Bundeswehr bekommt aus den USA ab dem kommenden Jahr neue Hubschrauber. Die werden aber offenbar deutlich teurer.
Die 60 von der Bundeswehr bestellten Kampfhubschrauber vom Typ CH47 kosten offenbar 631 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant. Der Preis für die 2023 in den USA bestellten Hubschrauber soll damit auf 7,187 Milliarden Euro anwachsen, berichtet der „Spiegel“.
Dem Magazin liegt ein Bericht des Verteidigungsministeriums an die Haushälter des Bundestags vor. Die Kosten gehen demnach auf den Hersteller Boeing zurück. 360 Millionen Dollar kämen wegen gestiegener Zuliefererkosten hinzu, 230 Millionen aufgrund von Lohnkostensteigerungen und 29 Millionen wegen Konfigurations- und Integrationsanpassungen. Laut dem Bericht seien solche Kostensteigerungen normal, bei den vorigen Angaben habe es sich lediglich um einen „Schätzpreis“ gehandelt.
Die Bundesregierung kauft die Hubschrauber direkt von der US-Regierung, finanziert wird der Kauf durch das 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Bundeswehr. Die ersten Helikopter sollen ab 2027 geliefert werden und die Flieger vom Typ CH53 ablösen.












