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Home » Weshalb Lady Dianas Auto zwei Innen-Rückspiegel hatte
Mobilität

Weshalb Lady Dianas Auto zwei Innen-Rückspiegel hatte

By zeit-heute.deJuli 3, 20263 Mins Read
Weshalb Lady Dianas Auto zwei Innen-Rückspiegel hatte
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Einmalige Ausstattung

Lady Dianas Auto: Niemand wusste von diesem versteckten Detail


Aktualisiert am 02.07.2026 – 11:36 UhrLesedauer: 2 Min.

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Angeblich das einzig schwarze Auto seiner Art: Zumindest seine Ausstattung macht diesen Ford Escort RS Turbo S1 einmalig. (Quelle: Silverstone Auctions)

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Im London der 80er-Jahre war Lady Dianas schwarzer Ford ein vertrauter Anblick. Niemand ahnte aber, was im Handschuhfach steckte. Und das war längst nicht die einzige Besonderheit.

Ford-Kennern dürfte die Farbe dieses einmaligen Escort auffallen, Royal-Fans kennen ihn vielleicht aus der „Bunten“: Drei Jahre lang düste Lady Diana in dem kompakten Sportwagen durch London. Und der hatte mehr in sich, als man ihm von außen ansah.

132 PS und 200 km/h Spitze – vor fast 40 Jahren war der Ford Escort RS Turbo S1 ein ganz heißes Eisen. Wenn ein Royal schon Kompaktwagen fährt, dann natürlich diesen. Er war das Topmodell der Baureihe mit besserem Fahrwerk, Turbomotor, Sport-Look und hochwertigerem Innenraum.

Und: Alle Turbo-Escorts waren weiß – bis auf dieses Auto von Lady Diana. Es sei das einzige, das in Schwarz das Ford-Fließband verließ, sagt das englische Auktionshaus Silverstone Auctions. Andere Kenner sind sich da nicht ganz sicher, einige sprechen von drei schwarzen Exemplaren.

Kein seltener Anblick: In den 80er-Jahren düste Lady Diana lieber selbst im Ford durch London, anstatt sich im behäbigen Rolls-Royce chauffieren zu lassen – ein kleines bisschen Normalität im strengen royalen Alltag.Vergrößern des Bildes
Kein seltener Anblick: In den 80er-Jahren düste Lady Diana lieber selbst im Ford durch London, anstatt sich im behäbigen Rolls-Royce chauffieren zu lassen – ein kleines bisschen Normalität im strengen royalen Alltag. (Quelle: Silverstone Auctions)

Für Technik-Fans

Der Escort RS Turbo S1 hat einen Reihenvierzylindermotor mit Turbolader, 132 PS und ein Fünfgang-Schaltgetriebe. Er schafft 200 km/h Spitze und beschleunigt in 8,7 Sekunden auf Tempo 100. Zur Ausstattung gehören Recaro-Sportsitze und eine digitale Stoppuhr im Cockpit.

Wie dem auch sei, kein anderes hatte jedenfalls eine derart berühmte Fahrerin. Denn in diesem Ford düste Lady Diana in den Achtzigern durch London. In den Straßen von Chelsea und Kensington, Londons Edelvierteln, sei der schwarze Sportwagen damals ein gewohnter Anblick gewesen, heißt es.

Ein Bodyguard war immer mit dabei

Auf dem Beifahrersitz fuhren aber keine Einkaufstüten mit, sondern ein Bodyguard vom „Protection Command“ der Londoner Polizei. Deshalb war Dianas Escort der einzige mit einem Funkgerät im Handschuhfach – und mit einem zweiten Innen-Rückspiegel, extra für den Aufpasser.

Lady Diana, Princess of Wales, Königin der Herzen († 36)

„Sie war der hellste Stern am Himmel“, sagt eine ehemalige BBC-Korrespondentin. Noch heute ist die Welt fasziniert von ihrem Stil und ihrer Eleganz – und schockiert über die Tragik ihres Lebens, das im August 1997 auf furchtbare Weise endete.

Einmalige Sonderausstattung: Früher steckten im Escort ein zweiter Innen-Rückspiegel für den Bodyguard und ein Funkgerät im Handschuhfach. Heute ist davon nur noch ein Kabel übrig.Vergrößern des Bildes
Einmalige Sonderausstattung: Früher steckten im Escort ein zweiter Innen-Rückspiegel für den Bodyguard und ein Funkgerät im Handschuhfach. Heute ist davon nur noch ein Kabel übrig. (Quelle: Silverstone Auctions)

Im Jahr 1985 saß Diana erstmals am Steuer des Escort, 1988 zum letzten Mal. Dann kam das Auto zurück zu Ford und wurde von der Frau eines Managers gefahren. Da ihr ein Innenspiegel genügte, fehlt der zweite inzwischen. An das Funkgerät im Handschuhfach erinnert aber bis heute ein Kabel.

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