WM-Gastgeber jubelt
Sieg gegen DFB-Schreck: Mexiko erreicht Achtelfinale
Aktualisiert am 01.07.2026 – 06:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Co-Gastgeber des Turniers erreicht die Runde der letzten 16. Gegen Ecuador führt ein Doppelschlag die Entscheidung herbei – dabei gibt es schon vor Anpfiff eine Hiobsbotschaft.
Das Aztekenstadion bebt: WM-Gastgeber Mexiko hat durch einen 2:0 (2:0)-Sieg im Sechzehntelfinale über Ecuador die nächste Runde erreicht.
Julián Quiñones (22.) und Raúl Jiménez (31.) trafen im geschichtsträchtigen Stadion zum verdienten Erfolg für über weite Strecken der Partie klar überlegene Gastgeber. Ecuador, das zum Abschluss der Gruppe E überraschend mit 2:1 gegen Deutschland gewann, blieb dagegen weitestgehend harmlos. Der frühere Leverkusener Piero Hincapié sah dazu in der Nachspielzeit noch die Rote Karte, weil er sich bei einer Auseinandersetzung die Hand vor den Mund gehalten hatte (90.+5).
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Es war der vierte Sieg im vierten Spiel für Mexiko, nachdem die Partie aufgrund eines starken Unwetters mit einer Stunde Verspätung begonnen hatte. Im Achtelfinale trifft die Mannschaft von Trainer Javier Aguirre nun auf den Sieger der Partie zwischen Mitfavorit England und der Demokratischen Republik Kongo (heute ab 18 Uhr im Liveticker bei t-online).
So lief das Spiel
Pünktlich zum Anstoß war die Gefahr vorüber, das Aztekenstadion brodelte – und beide Teams legten los wie die Feuerwehr. Für Mexiko ließen Jiménez per Kopf (7.) und der extrem spielfreudige 17-jährige Gilberto Mora zunächst beste Möglichkeiten liegen (16.). Auf der Gegenseite lenkte Torhüter Rául Rangel den wuchtigen Abschluss von John Yeboah an den Außenpfosten (18.), ehe Quiñones wuchtig zur Führung traf.

Mexiko blieb auch nach der Trinkpause dran, Jiménez stieg mit seinem 47. Länderspieltreffer zum zweitbesten mexikanischen Torschützen der Geschichte hinter „Chicharito“ Javier Hernández auf. Der gebürtige Hamburger Yeboah war der gefährlichste Mann der „Gäste“, fand nach feinem Solo aber erneut seinen Meister in Rangel (40.), Mora verpasste freistehend die Vorentscheidung (45.).
Nach dem Seitenwechsel schraubte Mexiko seine Offensivbemühungen zurück, Ecuador probierte viel, ohne jedoch zu richtig gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Stattdessen ließen César Montes und Johan Vásquez (67.) das 3:0 per Kopf liegen.












