Newsblog zur WM 2026
Deshalb spielt Deutschland zu einer ungewöhnlichen Zeit
29.06.2026 – 15:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada läuft. Alle wichtigen News rund um das Turnier erfahren Sie hier.
Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Mehr als 72 Partien sind bereits absolviert, nun geht das größte Turnier in der Geschichte des Fußballs in die heiße Phase: die K.-o.-Runde.
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Das steckt hinter Deutschlands Anstoßzeit um 22.30 Uhr
Die Partie des Sechzehntelfinales zwischen Deutschland und Paraguay wird um 22.30 Uhr deutscher Zeit angepfiffen. Eine ungewöhnliche Zeit, da WM-Spiele sonst zur vollen Stunde beginnen. Laut Fifa müsse der Spielplan „weltweit funktionieren“ und ein „globales Fernsehpublikum“ ansprechen. Eine genaue Begründung für diese Anstoßzeit nannte der Verband jedoch nicht.
Die Wahl der Uhrzeit hängt wohl mit der K.-o.-Runde zusammen, in der Verlängerungen, Elfmeterschießen oder Unwetter mehr Puffer erfordern. Vor dem Deutschland-Spiel findet um 19 Uhr die Begegnung Brasilien gegen Japan statt, um 3 Uhr folgt die Niederlande gegen Marokko. Insgesamt weichen bei der WM 2026 fünf Spiele von der vollen Stunde ab.
Nach WM-Aus: Verbandspräsident tritt zurück
Nach dem Vorrunden-Aus der saudi-arabischen Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada hat Verbandspräsident Yasser Al-Misehal seinen Rücktritt erklärt. Die Mannschaft sei „weit hinter unseren Erwartungen“ geblieben, für das „Scheitern übernehme ich die volle Verantwortung. Ich entschuldige mich bei allen, die gehofft hatten, unsere Mannschaft in einer besseren Position zu sehen“, schrieb Al-Misehal bei X. „In der Überzeugung, dass Verantwortungsbewusstsein bedeutet, den Weg für eine neue Phase freizumachen, habe ich beschlossen, mein Amt nicht bis zum Ende der laufenden Amtszeit weiterzuführen.“

Saudi-Arabien war in der Gruppe mit Europameister Spanien, Turnierneuling Kap Verde und Uruguay ausgeschieden, in drei Spielen erzielte das Team lediglich ein Tor. Auch 2018 und 2022 war in der Vorrunde Schluss gewesen. Bei der Heim-WM in acht Jahren will Saudi-Arabien wesentlich erfolgreicher sein. Al-Misehal hatte den Verband sieben Jahre lang geleitet und war wesentlich an der erfolgreichen Bewerbung für die Austragung der Endrunde 2034 beteiligt.











