Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Personen auf dem Gleis bremsen Züge zwischen Hauptbahnhof und Ehrenfeld

Personen auf dem Gleis bremsen Züge zwischen Hauptbahnhof und Ehrenfeld

Juni 24, 2026
Merz nennt Zeitplan für Rentenreform

Merz nennt Zeitplan für Rentenreform

Juni 24, 2026
Die aktuelle Tabelle der Gruppendritten

Die aktuelle Tabelle der Gruppendritten

Juni 24, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Experte warnt vor „doppelter Zahlung“ für Beschäftigte
Politik

Experte warnt vor „doppelter Zahlung“ für Beschäftigte

By zeit-heute.deJuni 24, 20263 Mins Read
Experte warnt vor „doppelter Zahlung“ für Beschäftigte
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Neue Rentenpläne

Experte warnt: Beschäftigte müssen „doppelt bezahlen“

24.06.2026 – 13:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ökonom Sebatian Dullien kritisiert die Pläne der Renetenkommission. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Ökonomen schlagen Alarm: Die neuen Rentenpläne der Kommission könnten Wachstum und Jobs kosten. Beschäftigte müssten laut Experte Dullien künftig doppelt zahlen.

Die Pläne der Rentenkommission zur Alterssicherung können gewerkschaftsnahen Ökonomen zufolge Wachstum und Arbeitsplätze in Deutschland kosten. Eine Anhebung der Rentenbeiträge zum Aufbau eines Kapitalstocks entziehe Kaufkraft und dürfte so den Konsum und das Wirtschaftswachstum dämpfen, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI). Eine Folge davon wären auch niedrigere Einnahmen für Staat und Sozialversicherungen.

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission schlägt vor, zum Aufbau eines neuen Elements der Kapitaldeckung den Beitragssatz um zwei Prozentpunkte anzuheben. „Ein Fonds am Aktienmarkt muss erst einmal mühsam aufgefüllt werden, bevor man Erträge auszahlen kann“, sagte der Wissenschaftliche Direktor des IMK, Sebastian Dullien. „Der jetzt gewählte Weg bedeutet, dass in den kommenden Jahrzehnten Erwerbstätige zunächst doppelt bezahlen müssen – einmal für die Rente der Älteren und einmal zum Aufbau des Kapitalstocks.“

  • Beamte in die Rentenkasse? – Das sagt die Kommission
  • Reform der Alterssicherung: Das steht im Bericht der Rentenkommission

Da höhere Beitragssätze größere Abzüge vom Lohn und damit weniger verfügbare Einkommen bedeuteten, sei für die nächsten Jahre mit einem gedämpften Konsumwachstum zu rechnen. „Das ist besonders problematisch, weil die deutsche Wirtschaft derzeit entscheidend auf die Binnennachfrage angewiesen ist“, betonte Dullien. Von 2028 an könnte der Kapitalstock nach dem Vorschlag der Kommission so nach Modellrechnungen von IMK und WSI in der Summe rund ein Prozent Wirtschaftswachstum und knapp 250.000 Jobs kosten.

Milliardenloch im Bundeshaushalt droht

Aus den Vorschlägen der Kommission folgt nach Berechnungen der Institute, dass der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung bis 2032 von derzeit 18,6 auf rund 22 Prozent steigen dürfte. Ohne den Aufbau des Kapitalstocks würde der Beitrag 2032 nur bei 20,4 Prozent liegen. Zudem kämen auf den Bundeshaushalt Anfang der 2030er Jahre Zusatzkosten in Milliardenhöhe zu. Grund dafür sei die vorgeschlagene steuerfinanzierte Kompensation für rentennahe Versicherte, die für den Aufbau des Kapitalstocks zahlen müssen, aber dabei wegen des kurzen Zeithorizonts nur geringe Erträge erwarten können.

„Der Aufbau des Kapitalstocks macht kurz- und mittelfristig die Stabilisierung des Rentenniveaus teurer, nicht billiger“, warnte Dullien. Man hätte alternativ die gleiche Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2050 mit einem geringeren Anstieg der Beitragssätze erreichen können, wenn man dies rein über höhere Beiträge statt über den Umweg eines Kapitalstocks organisiert hätte, so die Wissenschaftler.

Der Abschlussbericht der Rentenkommission enthält den Instituten zufolge auch einige sinnvolle Vorschläge zur Stabilisierung der gesetzlichen Rentenversicherung. Sinnvoll sei etwa die Ausweitung der Versicherungspflicht auf Selbstständige.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Merz nennt Zeitplan für Rentenreform

Merz nennt Zeitplan für Rentenreform

Kanzleramt bekommt bald Merkel-Porträt für Ahnengalerie

Kanzleramt bekommt bald Merkel-Porträt für Ahnengalerie

Wie sehr beherrscht das „Phantom“ die Partei?

Wie sehr beherrscht das „Phantom“ die Partei?

Razzia gegen Russen wegen versuchtem Angriff auf deutsche Gasversorgung

Razzia gegen Russen wegen versuchtem Angriff auf deutsche Gasversorgung

Verteidigungsministerium beendet Projekt für Fregatte F126

Verteidigungsministerium beendet Projekt für Fregatte F126

Pistorius stoppt offenbar die Beschaffung von Fregatten

Pistorius stoppt offenbar die Beschaffung von Fregatten

Pistorius stoppt offenbar die Beschaffung von Fregatten

Pistorius stoppt die offenbar Beschaffung von Fregatten

Europäer stimmen sich vor Nato-Gipfel ab

Europäer stimmen sich vor Nato-Gipfel ab

Brief nach Berlin – So einfach geht der Kontakt zur Politik

Brief nach Berlin – So einfach geht der Kontakt zur Politik

Redakteurfavoriten
Merz nennt Zeitplan für Rentenreform

Merz nennt Zeitplan für Rentenreform

Juni 24, 2026
Die aktuelle Tabelle der Gruppendritten

Die aktuelle Tabelle der Gruppendritten

Juni 24, 2026
So viel mehr Geld könnten Rentner bekommen

So viel mehr Geld könnten Rentner bekommen

Juni 24, 2026
Nelson Müller über Verlust von Michelin-Stern: „In ein Loch gefallen“

Nelson Müller über Verlust von Michelin-Stern: „In ein Loch gefallen“

Juni 24, 2026
Neueste
Zugverkehr nach Totalausfall schon wieder gestört

Zugverkehr nach Totalausfall schon wieder gestört

Juni 24, 2026
Erster Fall in Frankreich nachgewiesen

Erster Fall in Frankreich nachgewiesen

Juni 24, 2026
Türkei und Ägypten feiern Comeback bei Reisenden

Türkei und Ägypten feiern Comeback bei Reisenden

Juni 24, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.