Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Alemannia Aachen will wohl Stefan Bajic als Pseftis-Nachfolger holen

Alemannia Aachen will wohl Stefan Bajic als Pseftis-Nachfolger holen

Juni 9, 2026
FDP-Chef Kubicki kritisiert Kanzler Friedrich Merz scharf

FDP-Chef Kubicki kritisiert Kanzler Friedrich Merz scharf

Juni 9, 2026
Völler sagt Unterstützung zu und will Nagelsmann überreden

Völler sagt Unterstützung zu und will Nagelsmann überreden

Juni 9, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » 20 Jahre Gleichbehandlungsgesetz: Ziel erreicht oder nicht?
Politik

20 Jahre Gleichbehandlungsgesetz: Ziel erreicht oder nicht?

By zeit-heute.deJuni 9, 20263 Mins Read
20 Jahre Gleichbehandlungsgesetz: Ziel erreicht oder nicht?
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Diskriminierung verboten

20 Jahre Gleichbehandlungsgesetz: Ziel erreicht oder nicht?

Aktualisiert am 09.06.2026 – 19:03 UhrLesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Eine Frau, die mit ihrem pakistanischen Namen keinen Besichtigungstermin für eine Mietwohnung erhielt, klagte unter Berufung auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz erfolgreich auf Schadenersatz. (Archivfoto) (Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa/dpa-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Das Gleichbehandlungsgesetz gibt es seit zwei Jahrzehnten. Doch reicht der Schutz vor Diskriminierung im Alltag wirklich aus? Die Debatte um die Reform zeigt, wie unterschiedlich die Meinungen sind.

Das zentrale deutsche Bundesgesetz gegen Diskriminierung wird diesen Sommer 20 Jahre alt. Die unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, hat anlässlich des Jubiläums des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) zu einem Festakt eingeladen. In ihrer Begrüßungsrede erinnert sie daran, dass man in Deutschland vor der Verabschiedung des AGG Stellenangebote wie „junge, schlanke Sekretärin gesucht“ und Wohnungsanzeigen wie „Wohnung zu vermieten, nur an Deutsche“ veröffentlichen konnte.

Wie steht es in Deutschland im Jahr 2026 tatsächlich um die Gleichbehandlung? Dazu, ob das AGG, das einst nur auf Druck aus Brüssel geschaffen wurde, heute effektiven Schutz vor Benachteiligung bietet, gibt es geteilte Auffassungen.

Warum wurde das Gesetz damals beschlossen?

Die treibende Kraft hinter dem AGG, das am 18. August 2006 in Kraft trat, war die Europäische Union. Da Deutschland mit der Umsetzung von EU-Richtlinien zum Schutz vor Diskriminierung im Verzug war, drohten hohe Bußgelder. Vor allem aus den Reihen der Union gab es Bedenken gegen das Gesetz, das unter anderem diskriminierende Stellenausschreibungen und Benachteiligung bei der Vermietung von Wohnraum verhindern soll. Ein Argument damals: Es drohe ein Eingriff in die Vertragsfreiheit.

Jahresbericht 2025 der AntidiskriminierungsstelleVergrößern des Bildes
Die Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, hält die geplante Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) für nicht ausreichend. (Archivfoto) (Quelle: Britta Pedersen/dpa/dpa-bilder)

Wer kann sich auf das Gesetz berufen?

Jeder, der benachteiligt wird – etwa in der Arbeitswelt oder beim Kauf beziehungsweise beim Mieten einer Wohnung. Eine Benachteiligung gemäß AGG liegt vor, wenn ein Mensch aufgrund der ethnischen Herkunft, des Alters, des Geschlechts, aufgrund von Behinderungen, der Religion oder seiner sexuellen Identität eine „weniger günstige Behandlung erfährt“ als jemand anderes in einer vergleichbaren Situation. Auch Möglichkeiten, sich gegen sexuelle Belästigung zur Wehr zu setzen, umfasst das Gesetz.

Erfüllt das AGG seinen Zweck?

Ja, wenn auch aus Sicht einiger Fachleute nicht in ausreichendem Maße. Wer diskriminiert wird, kann dagegen zivilrechtlich vorgehen und erhält gegebenenfalls eine Entschädigung. Für Klagende ist es allerdings oft schwer, den Nachweis zu führen. Wie will etwa ein schwules Paar beweisen, dass der Grund für die Absage des Vermieters ihre Homosexualität ist? Oder womit soll ein Mann mit türkischem Pass belegen, dass ihn der Personalchef aufgrund seiner Herkunft nicht zum Bewerbungsgespräch eingeladen hat?

„Menschen werden schon allein aufgrund ihres Nachnamens von Mietverhältnissen ausgeschlossen, und es ist nur schwer sichtbar zu machen und somit Ungleichbehandlung nachzuweisen“, sagt Sonja Kosche vom Verein Pro Sinti und Roma, die Betroffene aus Baden-Württemberg berät. Auch gegen das Vorurteil, Sinti und Roma seien „schulfern“, sei schwer anzukommen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

FDP-Chef Kubicki kritisiert Kanzler Friedrich Merz scharf

FDP-Chef Kubicki kritisiert Kanzler Friedrich Merz scharf

Mit diesen Ländern könnte Deutschland einen Kampfjet bauen

Mit diesen Ländern könnte Deutschland einen Kampfjet bauen

Feuer in Umspannwerk – Ermittler gehen von Brandstiftung aus

Feuer in Umspannwerk – Ermittler gehen von Brandstiftung aus

Diätenerhöhung für Abgeordnete soll in diesem Jahr ausfallen

Diätenerhöhung für Abgeordnete soll in diesem Jahr ausfallen

SPD beantragt Untersuchungsausschuss wegen NRW-Ministerin

SPD beantragt Untersuchungsausschuss wegen NRW-Ministerin

Strom in Reutlingen zurück – Rätsel um Brandstifter bleibt

Strom in Reutlingen zurück – Rätsel um Brandstifter bleibt

Höcke stößt mit These zu Ost- und Westdeutschen auf Kritik

Höcke stößt mit These zu Ost- und Westdeutschen auf Kritik

Strom fließt wieder in Reutlingen

Strom fließt wieder in Reutlingen

Ehemaliger Kultusminister von Bayern ist tot

Ehemaliger Kultusminister von Bayern ist tot

Redakteurfavoriten
FDP-Chef Kubicki kritisiert Kanzler Friedrich Merz scharf

FDP-Chef Kubicki kritisiert Kanzler Friedrich Merz scharf

Juni 9, 2026
Völler sagt Unterstützung zu und will Nagelsmann überreden

Völler sagt Unterstützung zu und will Nagelsmann überreden

Juni 9, 2026
Deutschland ist erstmals seit 2023 Netto-Exporteur

Deutschland ist erstmals seit 2023 Netto-Exporteur

Juni 9, 2026
Die Moderatorin wünscht sich ein zweites Kind

Die Moderatorin wünscht sich ein zweites Kind

Juni 9, 2026
Neueste
Millionärstochter Caroline von Rantzau stirbt bei Unfall

Millionärstochter Caroline von Rantzau stirbt bei Unfall

Juni 9, 2026
Wie sich Alterswarzen entfernen lassen

Wie sich Alterswarzen entfernen lassen

Juni 9, 2026
Neues Edel-SUV startet mit Dieselmotoren und viel Holz

Neues Edel-SUV startet mit Dieselmotoren und viel Holz

Juni 9, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.