WM-Fahrer im Visier
Bayern-Gerüchte um DFB-Star: Was dafür spricht
Aktualisiert am 03.06.2026 – 09:42 UhrLesedauer: 4 Min.

Bei der Kaderplanung hat der FC Bayern wohl nur wenige Hausaufgaben zu erledigen. Eine Spur könnte zu einem anderen Bundesligisten führen.
Das Double souverän geholt und das Champions-League-Finale nur knapp verpasst: Der FC Bayern blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Viel muss sich im Kader des Rekordmeisters nicht verändern, denn aus der Startelf bleiben den Bayern wohl alle Spieler erhalten. Lediglich ein paar Ergänzungsspieler wie Leon Goretzka, Raphaël Guerreiro oder Nicolas Jackson werden den Klub verlassen. Mit Leih-Rückkehrer Noël Aséko gibt es im zentralen Mittelfeld zudem eine weitere Option.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll es zwei Verstärkungen geben: einen vielseitigen Offensivspieler und einen Linksverteidiger. Das Budget betrage rund 100 Millionen Euro. Während es auf der Verteidigerposition aktuell eher ruhig ist, gibt es in der Offensive einige Gerüchte. So galt Anthony Gordon lange als Wunschkandidat, entschied sich aber in der vergangenen Woche für den FC Barcelona. Am Dienstag wurde dann das Werben um Ismael Saibari von der PSV Eindhoven öffentlich. Der vielseitige Marokkaner soll das erklärte Transferziel für die Offensive sein, seit dieser Woche laufen die Gespräche.

In der Abwehr ist die Zahl der Gerüchte noch überschaubar. Doch das gut informierte Portal „The Athletic“ vermeldete am Dienstag, dass der Rekordmeister an einem deutschen Nationalspieler interessiert sei: Nathaniel Brown. Zuletzt hatte unter anderem die „Bild“ von einem losen Interesse der Bayern berichtet. Auch der FC Arsenal soll den 22-Jährigen von Eintracht Frankfurt beobachten. Ein Deal würde aus Bayern-Sicht nicht nur sportlich Sinn ergeben; auch andere Faktoren sprechen für einen Wechsel.
Die sportliche Perspektive
Brown spielt seit 2024 für Eintracht Frankfurt, kam damals von Zweitligist Nürnberg zu den Hessen. In Frankfurt arbeitete sich der Linksfuß erst unter Dino Toppmöller in die Startelf, behielt aber auch in der abgelaufenen Saison nach dem Trainerwechsel zu Albert Riera seinen Stammplatz in der Frankfurter Abwehr.
Mit vier Toren und vier Vorlagen war Brown einer der wenigen Lichtblicke einer enttäuschenden Eintracht-Saison 2025/26. Das war auch Julian Nagelsmann aufgefallen, der den 22-Jährigen in seinen WM-Kader berief. Am Sonntag stand Brown dann sogar im Test gegen Finnland in der Startelf. „Nene hat eine sehr gute Gabe, offensiv die Räume zu finden. Er hat Speed und defensiv ein gutes Eins-gegen-Eins“, erklärte er vor dem Spiel im ZDF. Eigenschaften, die auch der FC Bayern gut gebrauchen könnte.












