Erfolgreicher Test gegen Finnland
So geht es für die DFB-Elf jetzt weiter
01.06.2026 – 09:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Die deutsche Nationalmannschaft reist nach dem überzeugenden WM-Test gegen Finnland am Dienstag in die USA. Das ist der Fahrplan bis zum WM-Start.
Julian Nagelsmann verließ das Mainzer Stadion um Mitternacht gut gelaunt. „So können wir weitermachen“, sagte der Bundestrainer nach dem 4:0 der Nationalmannschaft gegen Finnland im vorletzten WM-Testspiel. Die 90 Minuten lieferten exakt zwei Wochen vor dem Turnier-Ernstfall in Houston gegen Curaçao zahlreiche Gewinner und wertvolle Erkenntnisse. „Über weite Strecken bin ich sehr zufrieden“, resümierte Nagelsmann.
„Wir haben die Stärke, immer Tore zu machen.“ Das war nicht nur des Trainers Meinung, sondern überhaupt die zentrale Erkenntnis des schwungvollen Abends im ausverkauften Mainzer Stadion. Es dauerte zwar etwas, aber dann traf Deniz Undav doppelt. Und auch die nach 14 Monaten endlich im DFB-Trikot wieder vereinten Ausnahmespieler Jamal Musiala und Florian Wirtz waren erfolgreich.
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Der Bundestrainer zeigte zudem Mut zur jugendlichen Unbekümmertheit. Nathaniel Brown schickt sich mit seiner Technik und Dynamik auf der Position des linken Außenverteidigers an, Leipzigs Kapitän David Raum zu verdrängen. Der 22 Jahre alte Frankfurter hatte gerade offensiv einige gute Szenen.
Karl oder Sané?
Und auf dem rechten Flügel macht Lennart Karl Dampf. „Er hat jugendliche Frische“, begründete Nagelsmann im ZDF den ersten Startelfeinsatz des 18-Jährigen. Karl dribbelte, Karl passte, Karl traf den Außenpfosten (55.). Und er arbeitete auch fleißig mit nach hinten. Der Jüngste im deutschen WM-Kader versuchte viel – und er liegt im Konkurrenzkampf vor dem erfahrenen, aber in seinen Leistungen zu stark schwankenden Galatasaray-Profi Leroy Sané.
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Julian Nagelsmann konnte einige Erkenntnisse aus dem Testspiel ziehen. Vor dem Abflug in Richtung WM wird die deutsche Nationalmannschaft am Montag einen weiteren kleinen Test gegen Finnland absolvieren. Es gehe am Montag nicht über 90 Minuten, sondern über „zweimal 20, zweimal 25“, sagte Nagelsmann. Das Spiel sei „für die, die heute nicht gespielt oder weniger gespielt haben, um denen einfach nochmal einen Spielrhythmus zu geben.“
Am Nachmittag folge noch „ein kleines Event, um auch in Stressphasen mental runterkühlen zu können“, sagte der Bundestrainer. Am Dienstag geht es ab Frankfurt in Richtung USA. In Chicago geht es am 6. Juni dann gegen den WM-Co-Gastgeber im letzten Test, bevor es dann am 14. Juni gegen Curaçao richtig losgeht mit der Weltmeisterschaft.












