Kessler bestätigt Trennung von Abwehrspieler
Der 1. FC Köln hat am Dienstag die Trennung von Cenk Özkacar bestätigt. Die Geißböcke ziehen die Kaufoption für den türkischen Innenverteidiger nicht. Damit kehrt der Linksfuß zum FC Valencia zurück. Der FC wiederum will im Sommer einen neuen Innenverteidiger verpflichten.
„Ich möchte mich von Herzen bei Euch allen bedanken, dass Ihr mich und meine Familie während dieser Saison so willkommen geheißen habt und uns das Gefühl gegeben habt, zuhause zu sein“, sagte Özkacar in einer Mitteilung des Clubs. „Für dieses Wappen zu kämpfen, vor diesen unglaublichen Fans zu spielen, war ein unvergessliches Erlebnis.
„Der Abschied tut mir im Herzen weh“ sagte Sportchef Kessler. „Cenk ist ein toller Charakter, der uns selbst in dem Gespräch, in dem wir ihm unsere Entscheidung mitgeteilt haben, sofort alles Gute für die Zukunft gewünscht hat. Er ist ein sehr positiver Mensch, das hat man auch in der Kabine gespürt. Trotzdem haben wir uns dazu entschieden, die Kaufoption nicht zu ziehen, weil wir in der Innenverteidigung nach einem anderen Profil schauen.“
Chavez und Özkacar wohl über Trennung informiert
Der 1. FC Köln wird die Kaufoption für Cenk Özkacar wohl nicht ziehen. Das berichtet die spanische Radiosendung „Tribuna Deportiva“. Der Innenverteidiger war im vergangenen Sommer auf Leihbasis vom FC Valencia nach Köln gewechselt und hätte für rund zwei Millionen Euro fest verpflichtet werden können. Nach einer schwierigen Hinrunde kämpfte sich der Türke in der Rückserie zwar zurück und absolvierte 16 von 17 möglichen Partien, nun soll er jedoch nach Spanien zurückkehren. Laut dem Bericht sollen die FC-Verantwortlichen den Spieler bereits informiert haben.
Für den FC bedeutet das eine weitere offene Baustelle in der Defensive. Mit Dominique Heintz verlässt bereits ein Linksfuß den Verein, Özkacars Verbleib hätte diese Lücke zumindest teilweise schließen können. Zudem wird auch Felipe Chavez nach Informationen des Geissblog nicht dauerhaft verpflichtet und kehrt vorerst zum FC Bayern München zurück. Die Kölner Kaderplaner um Thomas Kessler wird im Sommer auf mehreren Positionen nachlegen müssen.












