Eine Übersicht
Die dreistesten Mogelpackungen der letzten Jahre
13.05.2026 – 11:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Schrumpf statt Spar: Hersteller reduzieren heimlich den Inhalt und lassen die Preise steigen. Welche Produkte zuletzt als besonders dreist auffielen, zeigt eine Übersicht.
Gleicher Preis, weniger Inhalt – das klingt nach einer typischen Mogelpackung. Denn nicht immer kommunizieren Hersteller, dass sich in der Verpackung weniger befindet. Zum Schaden der Verbraucher. Diese merken oftmals nicht (sofort), dass sie plötzlich mehr für ihr bevorzugtes Produkt bezahlen müssen.
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Aus diesem Grund kürt die Verbraucherzentrale Hamburg jährlich die „Mogelpackung des Jahres“. Mit diesem Negativpreis wollen die Verbraucherschützer auf die Machenschaften der Hersteller aufmerksam machen und Verbraucher sensibilisieren.
Welche Produkte in den vergangenen Jahren besonders negativ aufgefallen sind, zeigt die kurze Übersicht.
Info
Verbraucher haben jährlich die Möglichkeit, ihre „Mogelpackung des Jahres“ zu wählen. Die Verbraucherzentrale Hamburg stellt dafür stets etwa fünf Kandidaten zur Auswahl, die das Jahr über besonders negativ aufgefallen sind.
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Mogelpackung des Jahres 2025

Die Milka Alpenmilch Schokolade wurde Anfang des Jahres zur „Mogelpackung des Jahres 2025“ gekürt. Grund ist die Reduzierung der Packungsgröße: 10 Gramm weniger steckt nun in der lilafarbenen Schutzfolie. Gleichzeitig verteuerte sich die Tafel auf 1,99 Euro – vormals 1,49 Euro. Einen deutlichen Hinweis gab es für die Verbraucher nicht. Nur wer genau hinschaute, erkannte, dass an der rechten, unteren Ecke nun „90 Gramm“ statt „100 Gramm“ steht.
Die Verbraucherzentrale Hamburg zog deshalb vor Gericht. Und bekam Recht. Laut den Richtern am Landgericht Bremen verstößt die neue Milka-Tafel mit weniger Inhalt gegen das Wettbewerbsrecht. Der Hersteller Mondelez will sich nun die Urteilsbegründung im Detail anschauen. Was das genau heißt, ist aktuell nicht bekannt.
„Mogelpackung des Jahres 2024“

Anfang 2025 wurde Granini Trinkgenuss Orange zur „Mogelpackung des Jahres 2024“ gekürt. Der Grund: Statt 100 Prozent Orangensaft setzt der Hersteller Eckes nun nur noch auf Nektar mit 50 Prozent Orangensaft. Zudem fügt er Vitamin C und Zucker zu.












