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Home » Was Fernsehzuschauer alles beim ersten Halbfinale verpassten
Unterhaltung

Was Fernsehzuschauer alles beim ersten Halbfinale verpassten

By zeit-heute.deMai 13, 20263 Mins Read
Was Fernsehzuschauer alles beim ersten Halbfinale verpassten
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Zuschauer aus der Halle geworfen

ESC-Halbfinale – Das war im Fernsehen nicht zu sehen


Aktualisiert am 13.05.2026 – 02:32 UhrLesedauer: 3 Min.

Zuschauer schwenken die palästinensische Fahne im ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest: ESC-Fans in den heimischen Wohnzimmern verpassten einiges, was nicht im Fernsehen zu sehen war.Vergrößern des Bildes

Zuschauer schwenken die palästinensische Fahne im ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest: ESC-Fans in den heimischen Wohnzimmern verpassten einiges, was nicht im Fernsehen zu sehen war. (Quelle: IMAGO/Jessica Gow/TT)

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Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest in Wien war eine große, bunte Show. Doch Zuschauer in der Halle sahen mehr als diejenigen vor den Fernsehern.

Tobias Schibilla berichtet aus Wien.

Auch in diesem Jahr präsentierte sich der ESC den Zuschauern vor den Fernsehgeräten als großes Spektakel. Moderatorin Victoria Swarovski begeisterte in einem engen, roten Kleid und sogar der Auftritt der deutschen ESC-Hoffnung Sarah Engels konnte einige Zuschauer verzücken.

Doch wer sich den größten Musikwettbewerb der Welt in der österreichischen Hauptstadt Wien im heimischen Wohnzimmer anschaute, verpasste einige Elemente der Show, deren Zeuge die ESC-Fans in der Wiener Stadthalle wurden. Nicht alle davon passen allerdings zu dem Image der bunten Party, das die veranstaltende Europäische Rundfunkunion (EBU) gerne pflegen würde.

t-online ist live vor Ort in Wien und zeigt, was die Zuschauer vor den Fernsehgeräten verpasst haben.

ESC in Wien: Strenge Sicherheitsmaßnahmen

So mussten die ESC-Fans in der Wiener Stadthalle strenge Sicherheitsmaßnahmen durchlaufen, bevor sie den Veranstaltungsort endlich betreten durften.

Taschen waren wie im Vorjahr nicht erlaubt und mussten vor dem Wettbewerb in Schließfächern abgegeben werden, die etwa fünf Minuten von der Wiener Stadthalle entfernt lagen. Auch Flaggen konnten Zuschauer nicht einfach von zu Hause mitbringen, sondern mussten sie im ESC-Flaggenshop vorbestellen und dann in der Nähe der Halle abholen. Die Organisation schien dabei ein Problem zu sein, denn vor der Abholstation bildeten sich lange Schlangen.

Die Sicherheitsschleusen vor der Wiener Stadthalle.Vergrößern des Bildes
Die Sicherheitsschleusen vor der Wiener Stadthalle. (Quelle: Tobias Schibilla)

Bevor es dann in die Konzerthalle ging, folgte noch die eigentliche Sicherheitskontrolle. Alle Zuschauer mussten sämtliche persönlichen Gegenstände in eine kleine Plastikschale legen und anschließend durch einen Metalldetektor, ähnlich denen am Flughafen, laufen. Anschließend tasteten Sicherheitsleute jeden Menschen ab, der zum ESC-Halbfinale wollte. Im Gegensatz zur Abholung der vorbestellten Flaggen war die Sicherheitskontrolle allerdings gut organisiert, trotz langer Schlangen dauerte der Einlass nicht so lange, wie von einigen ESC-Fans befürchtet.

Proteste gegen die Teilnahme Israels

Eines der Aufregerthemen bei dieser Ausgabe des Eurovision Song Contest ist erneut die Teilnahme des israelischen Senders Kan am Gesangswettbewerb, wegen der fünf Länder den ESC in diesem Jahr boykottieren. In Wien sind mehrere Protestaktionen angekündigt, insbesondere zum großen Finale am Samstag.

Die Stimmung spiegelte sich auch in der Halle wider. Zwar waren die Buh-Rufe und Pfiffe beim Auftritt des israelischen Sängers Noam Bettan nicht so laut wie vor zwei Jahren beim israelischen Beitrag im schwedischen Malmö, allerdings protestierten auch in diesem Jahr Zuschauer gegen die Teilnahme Israels am ESC. Zu Beginn des Auftritts waren laute „Stop the Genocide“ – und „Free, free Palestine“-Sprechchöre zu hören.

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