Vorwurf der Kundentäuschung
Verbraucherschützer verklagen Milka
13.05.2026 – 03:44 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Hamburger Verbraucherzentrale wirft Milka vor, Kunden zu täuschen. Ob das stimmt, entscheidet heute ein Gericht – mit möglicherweise weitreichenden Folgen.
Es war die Verbraucherzentrale Hamburg, die den Fall ins Rollen gebracht hat, jetzt wartet sie auf das Urteil. Am Mittwoch (10 Uhr) entscheidet das Landgericht Bremen, ob die neuen Milka-Tafeln des Herstellers Mondelez eine unzulässige Täuschung darstellen.
Der Vorwurf der Hamburger Verbraucherschützer gegenüber Milka wiegt schwer: Viele der neuen Tafeln enthielten nur noch 90 statt 100 Gramm Schokolade. An der Verpackung falle das kaum auf – sie sei fast unverändert, die Tafel lediglich einen Millimeter dünner. Wer also wie gewohnt zur lila Tafel greife, bekomme weniger – ohne es zu bemerken, so die Kritik.
Mondelez sieht das anders: Das Gewicht sei klar auf der Verpackung angegeben und damit für Verbraucher erkennbar. Drei Wochen nach der mündlichen Verhandlung muss nun das Landgericht Bremen in dem von Hamburg angestoßenen Verfahren entscheiden.











