Sperrmüll in der Hauptstadt
„Zocken mit Wucherpreisen ab“: BSR warnt vor Betrügern
12.05.2026 – 08:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Immer wieder fallen unseriöse Firmen in Berlin durch die Entsorgung von Sperrmüll auf. Die Stadtreinigung warnt vor diesen Unternehmen, die Menschen mit „horrenden Summen“ abziehen.
Die Berliner Stadtreinigung (BSR) warnt vor Sperrmüll-Betrügern. In den sozialen Medien gibt das Unternehmen bekannt, dass unseriöse Firmen in der Hauptstadt vorgeben, für die BSR zu handeln und Bürger „mit Wucherpreisen abzuzocken“. Das Problem ist demnach bereits seit längerer Zeit bekannt.
Die Betrüger vereinbaren laut BSR zunächst günstige Preise für die Abholung des Sperrmülls mit den Kunden. Später, wenn die Gegenstände eingesammelt werden, würden dann aber aus fadenscheinigen Gründen „horrende Summen“ verlangt. So komme es beispielsweise zu zehnfachen Erhöhungen des Preises. Als Grund nennen die Betrüger laut BSR etwa unvorhergesehene Mengenüberschreitungen oder angebliche Zusatzkosten.
Bei Betrug: „Umgehend die Polizei rufen“
Diese Betrüger erwecken den Angaben zufolge den Eindruck, direkt von der BSR zu sein oder als Subunternehmer für die BSR zu arbeiten. Die Betrüger legen es demnach darauf an, mit dem landeseigenen Unternehmen verwechselt zu werden. Dafür nutzen sie laut der Stadtreinigung unter anderem Internetseiten, die der BSR-Webseite ähneln.
Die BSR gibt den Bürgern einige Tipps, um nicht auf die Betrüger hereinzufallen: So sollen die Berliner darauf achten, dass man es wirklich mit der BSR zu tun hat – ein Auftrag ist demnach über die Webseite der BSR oder die Telefonnummer 030 7592-4900 möglich. Außerdem sei die schriftliche Auftragsbestätigung der BSR zu beachten, in der auch die Auftragsnummer und der Preis festgehalten sind.
BSR-Beschäftigte verhandeln laut dem Unternehmen niemals vor Ort und sind durch orangefarbene Arbeitskleidung mit BSR-Logo erkennbar. Im Zweifelsfall sollten sich Berliner die Betriebsausweise zeigen lassen. Zudem weist die BSR darauf hin, dass sie keine Subunternehmen beauftragt. „Wer dennoch Opfer der Sperrmüll-Betrüger wird, sollte sich umgehend an die Polizei wenden“, so die BSR.











