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Home » Amandine Mengin macht chronische Erkrankung öffentlich
Sport

Amandine Mengin macht chronische Erkrankung öffentlich

By zeit-heute.deMai 9, 20262 Mins Read
Amandine Mengin macht chronische Erkrankung öffentlich
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„Wird mich für den Rest meines Lebens begleiten“

Biathletin macht Erkrankung öffentlich

09.05.2026 – 18:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Amandine Mengin: Die Biathletin landete im Weltcup zuletzt zweimal in den Top 30. (Quelle: IMAGO/MATHIAS BERGELD/imago)

Amandine Mengin blickt auf schwierige Monate zurück. Die französische Biathletin macht nun eine Erkrankung öffentlich, die sie ihr Leben lang begleiten wird.

Seit Mai 2025 lebt die französische Biathletin Amandine Mengin mit der chronischen Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis. Das hat die 21-Jährige im Gespräch mit dem „Nordic Magazine“ verraten.

„Als ich meine Blutuntersuchung machen ließ, stellten sie eine Schilddrüsenstörung mit alarmierenden Werten fest. Daraufhin unterzog ich mich einer Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse, bei der diese Erkrankung diagnostiziert wurde“, sagte Mengin. Dabei handle es sich um „eine Autoimmunerkrankung, die mich für den Rest meines Lebens begleiten wird“.

An den Moment der Diagnose kann sich die Französin gut erinnern: „Es war keine besonders schöne Nachricht, denn sie brachte eine ganze Reihe von Begleiterscheinungen mit sich.“ Dazu zählten Gewichtszunahme, hormonelle Veränderungen, starke Erschöpfung sowie Schmerzen und Beschwerden, „die sich nur schwer abschütteln lassen. Sagen wir es mal so: Es ist einfach scheiße“.

Die Erkrankung brachte Mengin auch sportlich in eine schwierige Situation. Zu Beginn der Vorbereitung auf die Wintersaison 2025/2026 habe sie große Zweifel gehabt. „Ich habe jegliches Vertrauen verloren, das ich je in mich selbst hatte. Ich habe mich dutzende Male hinterfragt – wenn nicht sogar noch öfter. Vor allem aber hatte ich große Zweifel und fragte mich, ob es jemals wieder bergauf gehen würde“, gestand Mengin. Zudem falle es schwer, sich einzugestehen, dass man krank sei – „zumal man sich diese Krankheit ja nicht ausgesucht hat“.

Die frühzeitige Diagnose erwies sich für die Französin allerdings als wichtig. „Wir haben es sehr früh bemerkt, und ich hatte gar keine Zeit, mir bewusst zu werden, dass ich neun Kilogramm zugenommen hatte – hauptsächlich aufgrund von Wassereinlagerungen. Ich habe mich auch gar nicht gefragt, warum ich an Gewicht zulegte und warum mein Training so schlecht lief“, berichtete Mengin.

Die anschließende medizinische Behandlung schlug an. Im vergangenen Winter feierte Mengin einen Sieg und mehrere Podestplätze im IBU-Cup. Dazu kamen eine kleine Kristallkugel, drei Platzierungen in den „Flower Ceremonies“ bei den Europameisterschaften sowie zwei Top-30-Ergebnisse im Weltcup.

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