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Home » Umweltminister Backhaus vermisst Peilsender-Daten und Livebilder
Panorama

Umweltminister Backhaus vermisst Peilsender-Daten und Livebilder

By zeit-heute.deMai 3, 20262 Mins Read
Umweltminister Backhaus vermisst Peilsender-Daten und Livebilder
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Streit um Wal Timmy

Minister wirft Initiative Wortbruch vor


Aktualisiert am 02.05.2026 – 13:58 UhrLesedauer: 2 Min.

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Umweltminister Till Backhaus und die Anwältin der Rettungsinitiative (Archivbild): In einigen Punkten rügt der Minister das Vorgehen der Aktivisten. (Quelle: Helena Dolderer/dpa/dpa-bilder)

Wal Timmy hat sich selbst befreit und schwimmt wieder im offenen Meer. Umweltminister Till Backhaus erhebt trotzdem schwere Vorwürfe.

Trotz der Befreiung von Buckelwal Timmy ist Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) nicht rundum glücklich. Im Gespräch mit dem YouTube-Kanal News5 erhebt er Anschuldigungen und wirft der Rettungsinitiative Wortbruch vor.

Im Video | Buckelwal Timmy schießt Fontänen

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Quelle: t-online

Dem Ministerium sei zugesichert worden, dass die Initiative die Daten von Timmys Peilsender übermittelt. Dies sei aber bisher nicht geschehen. Backhaus erklärte: „Was mich wirklich ärgert, ist ausdrücklich: Es war vereinbart, dass uns die Daten übermittelt werden, damit wir ihn auch begleiten können.“

Zwischen Ministerium und Rettungsinitiative sei zudem vereinbart gewesen, dass auf der Barge eine Kamera angebracht werden soll, deren Bilder an das Ministerium übertragen werden. Die Idee dabei sei gewesen, dass Tierärzte des Umweltministeriums den Zustand von Timmy auch vom Festland aus einschätzen könnten – bei dem Ministerium seien aber keine Bilder angekommen.

Im Video | Video soll Timmy in Freiheit zeigen

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Quelle: t-online

Zudem zeigt sich der Minister schockiert, dass der Wal am Freitag zeitweise mit einem Seil aus dem Lastkahn gezogen werden sollte. Er betonte: „Hätte es bei mir nicht gegeben.“ Als er die Bilder gesehen habe, sei er „erschrocken“. Die Initiative müsse sich dazu verhalten und rechtfertigen.

Auch Walforscher Fabian Ritter kritisierte die Rettungsinitiative. Er erklärte: „Wenn sich bewahrheitet, dass der Peilsender keine Daten liefert, wäre das eine Katastrophe, auch für das ‚Rettungsteam‘.“ Er fügte hinzu: „Es gab bisher genug Anlässe, an der Professionalität des Teams zu zweifeln, dies wäre der folgenschwerste.“

Gegen den Rat vieler Wissenschaftler, Fachinstitutionen und Tierschutzorganisationen versuchte die private Initiative seit Mitte April, den Wal zu bergen, um ihn lebend in die Nordsee oder den Atlantik zu bringen. Der aus einer flachen Ostseebucht an der Insel Poel geborgene Buckelwal befindet sich nun in der Nordsee, damit ist das geschwächte Tier aber aus Sicht vieler Experten noch keinesfalls gerettet.

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