Barça gilt als einer der Topfavoriten des Wettbewerbs, was die Bayern in der Ligaphase bereits leidvoll erfahren mussten. Zum Auftakt dieser Champions-League-Saison kassierten sie in Spanien eine 1:7-Klatsche. „Daraus haben wir unsere Lehren gezogen“, berichtete Bühl und blickte selbstbewusst voraus: „Wir wollen es nun besser machen. Wir haben eine gewisse Chance.“
Gwinn begründete das auch mit dem Auftritt in Köpenick. „Wir haben den ersten Titel der Saison eingefahren, nehmen nun Rückenwind mit“, sagte die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft. Das Team sei „gut im Flow“, entsprechend groß ist die Vorfreude.
Erfreut zeigte sich Trainer José Barcala auch über die Rückkehr seiner beiden Leistungsträgerinnen. Gwinn hatte wegen einer Schulterverletzung von den DFB-Frauen abreisen müssen, Bühl war seit Anfang März mit Wadenbeschwerden ausgefallen. „Ihre Rückkehr ist wichtig für uns“, betonte der FCB-Coach und verwies auf die „anspruchsvollen Wochen“, die seiner Mannschaft bevorstehen.
Er dürfte dabei nicht nur an die beiden Spiele gegen den FC Barcelona gedacht haben, sondern auch an das DFB-Pokal-Finale gegen den VfL Wolfsburg am 14. Mai. Zunächst einmal gilt der bayrische Fokus aber dem Duell mit Barcelona, das Ziel ist klar. „Wir wollen ins Finale, davon träumen wir schon lange“, sagte Bühl und strahlte eine Zuversicht aus, die über Barça hinausreicht: „Das Triple ist möglich.“











