Industriegeschichte der Stadt
Berlin eröffnet neue Fahrradroute zu historischen Brauereien
17.04.2026 – 14:33 UhrLesedauer: 1 Min.
25 Kilometer, fünf Stadtteile, 18 Stationen – die Route verbindet Schauplätze der Elektroindustrie mit Brauereien. Es ist erst der Anfang: Weitere Routen sollen folgen.
Pünktlich zum Saisonstart hat Berlin eine neue Themenradroute bekommen: Unter dem Motto „Warmes Licht und kühles Bier“ führt sie durch fünf Stadtteile und macht Industriegeschichte per Fahrrad erlebbar.
Die Route ist laut Verkehrsverwaltung 25 Kilometer lang und führt zu 18 Stationen der Berliner Industriekultur. Start und Ziel sei das Deutsche Technikmuseum in Kreuzberg. Die Strecke verlaufe auf Radwegen und Nebenstraßen durch Kreuzberg, Mitte, Wedding, Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg. Zu den Stationen zählen laut Verkehrsverwaltung Schauplätze der Elektroindustrie sowie historische Brauereien in Prenzlauer Berg.
Neun Gaststätten an Orten der Industriekultur würden als Pausenpunkte dienen. 85 Wegweiser und 100 Routenplaketten sollen die Orientierung sichern. Die Route sei auf Deutsch und Englisch als Flyer, PDF, GPX-Track und über die Navigations-App komoot abrufbar.
Das Konzept haben das Berliner Zentrum Industriekultur, die Verkehrsverwaltung und das Tourismusmarketing Visit Berlin gemeinsam entwickelt. Staatssekretär Andreas Kraus sagte: „Die Industrialisierung hat das Berliner Stadtbild geprägt.“ Mit den neuen Radrouten werde die Industriegeschichte der Stadt erfahrbar, so Kraus.
„Warmes Licht und kühles Bier“ ist die erste von acht geplanten Themenrouten zur Berliner Industriegeschichte. Jede Route soll sich laut Verkehrsverwaltung einem anderen Kapitel der Stadtgeschichte widmen – auch für Berliner gebe es dabei noch viel Neues zu entdecken.












