Schock für 170 Beschäftigte
Klinik in Hamburg vor dem Aus
17.04.2026 – 13:33 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Krankenhaus in Hamburg-Nienstedten schließt seine Türen. Rund 170 Beschäftigte verlieren dadurch ihren Job.
Die Klinikgruppe Dr. Guth schließt ihr Krankenhaus in Hamburg-Nienstedten – rund 170 Beschäftigte verlieren zum 30. September 2026 ihren Arbeitsplatz.
Klinik und Betriebsrat sollen gemeinsam einen Sozialplan aushandeln. Die Versorgung der Patientinnen und Patienten sei bis zur Schließung in vollem Umfang sichergestellt, hieß es in der Mitteilung der Klinik.
Als Grund nennt die Klinik fehlende Wirtschaftlichkeit. Mittelfristig sei „eine wirtschaftliche Tragfähigkeit des Klinikbetriebs nicht mehr gegeben“. Die Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen hätten sich erheblich verändert und stellten „kleinere Einrichtungen zunehmend vor große Herausforderungen“, hieß es in der Mitteilung.
Die zuständige Sozialbehörde war laut „Hamburger Abendblatt“ zunächst nicht in die Entscheidung eingebunden – kannte aber frühere Übernahmegespräche mit einem Hamburger Krankenhausbetreiber, die nicht weiterverfolgt wurden. In der Behörde gehe man davon aus, dass andere Praxen und Krankenhäuser die Patientenversorgung übernehmen könnten, so die Zeitung weiter.
Teile der Klinikgruppe seien bereits verkauft worden, darunter an die Universitätsmedizin Greifswald, berichtet das „Hamburger Abendblatt“ weiter. Das Gelände in den Elbvororten könnte demnach künftig für Wohnungsbau genutzt werden – bei früheren Krankenhausschließungen in Hamburg habe es solche Umwandlungen bereits gegeben.











