Auch neue Regeln bei Fehlzeiten
Senat will mehr Vergleichstests in Berliner Schulen
31.03.2026 – 17:27 UhrLesedauer: 1 Min.
Jedes Kind, jedes Schuljahr: Der Berliner Senat will Lernstände künftig systematisch messen. Das Gesetz regelt auch den Umgang mit Schulschwänzern.
Der Berliner Senat hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der das Schulgesetz ändern soll. Kern der Reform sind verpflichtende Lernstandserhebungen für alle Schülerinnen und Schüler – in jedem Schuljahr, unter anderem durch Vergleichstests in Lesen und Mathematik.
Nach Angaben von Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) soll das Gesetz helfen, Förderbedarfe früher zu erkennen und die Wirksamkeit pädagogischer Maßnahmen zu überprüfen. „Damit machen wir unsere Schulen zukunftsfähig“, sagte Günther-Wünsch.
Der Entwurf geht nun ans Abgeordnetenhaus. Laut Günther-Wünsch enthält er außerdem Regelungen zu Schulübergängen, zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie zu digitalen Klassenbüchern, Zeugnissen und Schülerausweisen.
Das Gesetz sieht zudem neue Maßnahmen gegen Schulschwänzen vor. Schüler mit häufigen Fehlzeiten, zweifelhaften Attesten und nicht erreichbaren Eltern sollen künftig zum Amtsarzt geschickt werden können. Die Regelung richtet sich nicht gegen chronisch kranke Kinder, erklärte Günther-Wünsch. Es gehe um schwer erklärbare Fehlzeiten und Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung.












