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Home » Blutroter Himmel in Australien – Strände werden zum „Friedhof“
Panorama

Blutroter Himmel in Australien – Strände werden zum „Friedhof“

By zeit-heute.deMärz 30, 20262 Mins Read
Blutroter Himmel in Australien – Strände werden zum „Friedhof“
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Zudem habe der Sturm ganze Teile des Riffs an Land gespült, berichtete der Sender ABC. Küstenabschnitte, die sonst für ihre außergewöhnliche Artenvielfalt bekannt sind, zeigten nun ein Bild der Verwüstung.

Das Ningaloo Reef gehört zum Unesco-Weltnaturerbe und zählt zu den bedeutendsten Korallenriffen der Erde. Anders als das Great Barrier Reef verläuft es unmittelbar entlang der Küste und ist Lebensraum für Tausende Arten – darunter Walhaie, Meeresschildkröten und zahlreiche Korallenarten. Für die Region ist es zugleich ökologisches Rückgrat und wirtschaftliche Grundlage, insbesondere für den Tourismus.

Wildtierhelferin Brinkley Davies schilderte die Lage eindringlich. Ein Spaziergang am Strand gleiche „einem regelrechten Friedhof aus Vögeln, Seeschlangen, Fischen und mehreren toten Delfinen“, sagte sie gegenüber ABC. Mehr als hundert Notrufe habe sie erhalten, während sie versuchte, andere verletzte Tiere zu versorgen. Ein Video, das sie auf Instagram teilte, zeigt zahlreiche tote Tiere am Strand. „Unzählige Seevögel, viele Schildkrötenbabys, Fische, Seeschlangen, Aale, Krebstiere und vieles mehr sind verendet. Manche Arten wurden angespült, die man sonst kaum im Wasser sieht. Es bricht uns das Herz, das wunderschöne Riff und unsere Tierwelt zu sehen“ schrieb Davies dazu.

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Auch aus wissenschaftlicher Sicht galt der Zeitpunkt als besonders kritisch. Die Meeresbiologin Zoe Richards sprach von einem „Worst-Case-Szenario für das Meeresleben“. Das Riff habe sich gerade erst von der schwersten Korallenbleiche seiner Geschichte erholt. Nun drohe ein weiterer Rückschlag: Es bestehe ein „sehr großes Risiko“, dass die starken Wellen „all die kleinen Korallenbabys“ zerstört hätten, die sich erst vor wenigen Wochen nach der Laichphase angesiedelt hätten.

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