Deutschlandkarte färbt sich rot
DWD mit Warnung für deutsche Wälder
Aktualisiert am 25.03.2026 – 15:44 UhrLesedauer: 1 Min.
Wegen anhaltender Trockenheit sind die Wälder in Deutschland schon im März stark gefährdet. Stellenweise wird die höchste Warnstufe erreicht.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für mehrere Regionen des Landes für den Mittwoch vor Waldbränden gewarnt. Für Teile von Brandenburg, Baden-Württemberg und Bayern hat der Wetterdienst eine Warnung der Stufe vier herausgegeben. Für einzelne Regionen gilt sogar eine Waldbrandwarnung der Stufe fünf.
Den Berechnungen liegt ein physikalisches Modell zugrunde, das anhand verschiedener Daten die Gefahr eines großen Brandes kalkuliert. Dabei werden etwa Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag berücksichtigt.
Die Skala reicht von eins bis fünf. Stufe vier bedeutet „hohe Gefahr“: Schon kleine Zündquellen können Brände auslösen, die sich rasch ausbreiten. In den übrigen Landesteilen gilt überwiegend Stufe drei, also „mittlere Gefahr“. Stufe fünf bedeutet laut dem Wetterdienst „sehr hohe Gefahr“.
Als Hauptursache für die aktuelle Lage nennt der DWD die trockene Oberflächenvegetation. Die Böden seien durch nächtlichen Frost und Tau zwar teils noch feucht, tagsüber trocknet die oberste Schicht bei Sonnenschein jedoch schnell ab.
Hinzu kommt ein typisches Frühjahrsproblem: Die Temperaturen steigen, die Vegetation hat aber noch nicht vollständig ausgetrieben. Die schützende Feuchtigkeit frischer Pflanzen fehlt damit vielerorts.
Ab Donnerstag soll sich die Lage entspannen. Sinkende Temperaturen sowie Schauer und örtliche Gewitter sollen die trockene Vegetation durchfeuchten. In den Hochlagen des Harzes wird sogar Schneefall erwartet.












