Neue Erkenntnisse
Überraschende Wende nach tödlichem Messerangriff
04.03.2026 – 10:38 UhrLesedauer: 1 Min.
In Hamburg-Neuallermöhe stirbt ein Mann nach einem Messerangriff. Die Tatverdächtige kommt zunächst auf freien Fuß – nun sitzt sie im Gefängnis. Es geht um Mord.
Zwei Wochen nach einem tödlichen Messerangriff in Neuallermöhe wurde eine Frau verhaftet. Die 41-Jährige soll Mitte Februar einen 35 Jahre alten Mann in Neuallermöhe so schwer verletzt haben, dass er später verstarb. Sie wurde zunächst vorläufig festgenommen, dann jedoch wieder entlassen. Jetzt sitzt die Frau in Untersuchungshaft, teilte die Polizei Hamburg am Mittwoch mit: Die Ermittler werfen ihr Mord vor.
Die Polizei erklärt, dass sich nach der ersten Festnahme zunächst kein dringender Tatverdacht begründen ließ. Angesichts möglicher Hinweise auf eine Notwehrsituation seien die Voraussetzungen für einen Haftbefehlsantrag nicht erfüllt gewesen, weshalb die 41-Jährige entlassen wurde.
Im weiteren Verlauf der Ermittlungen ergaben sich laut Polizei konkrete Hinweise darauf, dass die Tat geplant war. Ein Amtsrichter erließ daraufhin einen Haftbefehl wegen Mordverdachts. Beamte der Mordkommission verhafteten die Ex-Partnerin des Getöteten am 3. März im Polizeipräsidium. Die Ermittlungen dauern an.











