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Home » Bürgermeister Mamdani verhängt Ausnahmezustand wegen Sturm
Panorama

Bürgermeister Mamdani verhängt Ausnahmezustand wegen Sturm

By zeit-heute.deFebruar 24, 20262 Mins Read
Bürgermeister Mamdani verhängt Ausnahmezustand wegen Sturm
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„Das Schlimmste kommt erst noch“

New York verhängt Ausnahmezustand – Verkehr gesperrt

Aktualisiert am 23.02.2026 – 07:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

New Yorker kämpfen gegen Wind und Schnee: In der US-Metropole wird der Ausnahmezustand verhängt. (Quelle: Niyi Fote/imago-images-bilder)

Auf den Osten der USA kommt ein gewaltiger Schneesturm zu. New Yorks Bürgermeister greift deshalb zu drastischen Maßnahmen.

In Erwartung eines heftigen Schneesturms hat der neue New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani am Sonntag ein vorübergehendes Verkehrsverbot in der Metropole erlassen. Ab 21 Uhr Ortszeit (Montag, 3 Uhr MEZ) bis Montagmittag gelte ein Ausnahmezustand, sagte Mamdani am Sonntag vor Journalisten.

Straßen, Autobahnen und Brücken in der Stadt seien für den gesamten Verkehr gesperrt, dies gelte für Autos, Lastwagen, Motorroller und E-Bikes. Nur systemrelevante Beschäftigte und Rettungsfahrten seien von dem Verbot ausgenommen.

„Wir bitten die New Yorker, alle nicht notwendigen Fahrten zu vermeiden“, appellierte der Bürgermeister. Einen Sturm dieses Ausmaßes habe die Stadt seit zehn Jahren nicht erlebt. In New York City leben mehr als acht Millionen Menschen.

Der schnell an Stärke zunehmende Wintersturm näherte sich der Ostküste der USA. „Zwischen 45 und 60 Zentimeter Schnee“ wurden in New York erwartet, „in einigen Gebieten sogar mehr als 70 Zentimeter“.

Meteorologen gaben Wintersturm-Warnungen für New York und Teile von mindestens sechs Bundesstaaten heraus und warnten am Samstag, dass starke Schneefälle und heftiger Wind alle Großstädte in dem dicht besiedelten Gebiet entlang der Interstate 95 treffen würden, darunter Boston, Philadelphia und die weiter südlich gelegene US-Hauptstadt Washington. Zwischen Delaware und Cape Cod im Bundesstaat Massachusetts könne es in Küstengebieten zu Überschwemmungen kommen.

Bereits Ende Januar war ein heftiger Wintersturm über weite Teile der USA hinweggefegt. Mehr als hundert Menschen waren infolge des Unwetters gestorben.

„Das Schlimmste kommt erst noch“, warnte die Gouverneurin des Bundesstaates New York, Kathy Hochul, am Sonntag vor Journalisten. „Was immer Sie brauchen – Lebensmittel, Medikamente aus der Apotheke, Tierfutter – besorgen Sie es jetzt“, sagte sie. Und dann sollten alle drinnenbleiben. „Gucken Sie die Olympischen Spiele, lesen Sie ein Buch, schauen Sie Nachrichten, rufen Sie Verwandte an, rufen Sie Ihre Mütter an – besonders Ihre Mütter.“

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