
Gehirnjogging für den Alltag
Mit diesen Übungen trainieren Sie Ihr Gedächtnis
Aktualisiert am 16.02.2026 – 14:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Dass das Gedächtnis im Alter schlechter wird, ist normal. Doch die Leistung des Gehirns lässt sich trainieren – und das ganz nebenbei im Alltag.
Ältere Menschen lieben es, in der Zeitung Kreuzworträtsel oder Sudokus zu lösen. Andere beschäftigen sich mit Rätselgeschichten, um auf spielerische Art im Kopf fit zu bleiben und ihre Gedächtnisleistung zu verbessern. Doch Denksportaufgaben und Gehirnjogging allein reichen nicht, um das Gedächtnis nachhaltig zu trainieren. Wer auch im Alter geistig fit sein will, muss mehr tun.
Zum effektiven Gehirntraining gehört vor allem, öfter mal festgefahrene Gewohnheiten zu durchbrechen und etwas Neues auszuprobieren. Aber es gibt auch gezielte Trainingsmöglichkeiten, um das Gedächtnis und Erinnerungsvermögen zu verbessern.
Wer im Internet die Suchbegriffe „Senioren“, „Gedächtnistraining“ und „Übungen“ eingibt, findet Übungen, die kostenlos heruntergeladen werden können. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass diese Trainings nicht das gesamte Gedächtnis verbessern. Je nachdem, wo es im Denkapparat hapert, müssen auch die Methoden und Übungen gestaltet werden.
Will man das Erinnern von Namen mit den dazugehörigen Gesichtern trainieren, kann man zum Beispiel eine Illustrierte mit den dort abgebildeten Personen-Fotos betrachten, die dazugehörigen Namen studieren – und später die Bildunterschriften abdecken und das Gelesene aus dem Gedächtnis abrufen. Erfolgreiches Gedächtnistraining ist immer auch Konzentrations- und Aufmerksamkeitstraining. Viele Probleme mit dem Gedächtnis und der Merkfähigkeit sind nach ihren Angaben Konzentrationsprobleme.
Die Konzentrationsfähigkeit lässt sich durch eine gezielte Wahrnehmungsschulung steigern, sagen Gedächtnisforscher. Wer Anregungen für Übungen zu Hause sucht, kann auch Kurse für ganzheitliches Gedächtnistraining besuchen und die Methoden erlernen.
Denkflexibilität kann nach ihren Worten auch zwischendurch durch Gedächtnisübungen im Alltag trainiert werden. Zum Beispiel kann man sich zu jedem Buchstaben des eigenen Vornamens einen Namen und eine Tätigkeit suchen. Etwa bei A: Anni arbeitet. Wer Probleme hat, sich Namen zu merken, kann den Namen einer Person mit ihren Merkmalen verbinden. Vielleicht hat zum Beispiel Frau Bäcker rote Haare, dann kann man sich eine Bäckerin am Ofen in einer roten Schürze vorstellen, um sich das zu merken.











