
Feuerwehr verhindert Schlimmeres
Brand an Crans-Montana-Gedenkstätte
Aktualisiert am 08.02.2026 – 15:29 UhrLesedauer: 1 Min.
An einem provisorischen Gedenkort können sich Menschen in Crans-Montana versammeln. Am Samstagmorgen bricht dort ein Feuer aus.
An einer Gedenkstätte für die Opfer der Brandkatastrophe in dem Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana hat es am Sonntagmorgen gebrannt. Wie die Polizei des Kantons Wallis auf dem Kurznachrichtendienst X schreibt, habe die Feuerwehr die Flammen schnell gelöscht. Verletzt wurde dabei niemand.
Ein weißes Zelt dient in dem Skiort als provisorische Gedenkstätte – die Flammen brannten jetzt ein großes Loch in das Dach des Zelts. Nach der Feuerkatastrophe wurden in dem Zelt hier Blumen, Briefe und auch Teddybären abgelegt. Zusätzlich stehen in dem Zelt auch Hunderte von Kerzen.
Wie die Polizei mitteilte, liefen jetzt Ermittlungen zu den Brandursachen. Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler von keiner „Dritteinwirkung“ aus. Stattdessen sei das Feuer vermutlich auf einem Tisch ausgebrochen, auf dem viele Kerzen standen.
In der Silvesternacht kamen in Crans-Montana in der Kellerbar „Le Constellation“ bei einem Feuer 41 meist junge Menschen ums Leben. Rund 80 weitere Personen wurden bei dem Brand teils schwer verletzt.
Das Feuer wurde vermutlich durch funkensprühende Partyfontänen ausgelöst, die mit dem Schallschaumstoff an der Decke der Kellerbar in Kontakt geraten waren. Wie die Gemeinde später einräumte, hatten dort seit 2019 nicht mehr die eigentlich jedes Jahr verlangten Brandschutzkontrollen stattgefunden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Betreiberpaar der Bar, ebenso wie gegen einen ehemaligen Brandschutzbeauftragten der Gemeinde.









