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Home » Notrufe zeigen Panik in ersten Minuten der Feuerkatastrophe
Panorama

Notrufe zeigen Panik in ersten Minuten der Feuerkatastrophe

Von zeit-heute.deJanuar 30, 20262 Min Gelesen
Notrufe zeigen Panik in ersten Minuten der Feuerkatastrophe
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Notrufe zeigen Panik in ersten Minuten der Feuerkatastrophe

Dramatische Szenen

„Es ist ein Kriegsgebiet“ – Notrufe aus Crans-Montana veröffentlicht


Aktualisiert am 30.01.2026 – 07:26 UhrLesedauer: 3 Min.

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Rettungskräfte stehen vor der ausgebrannten Bar in Crans-Montana. (Archivbild) (Quelle: Kantonspolizei Wallis/Kantonspolizei Wallis /dpa/dpa-bilder)

In den ersten Minuten der Feuerkatastrophe in Crans-Montana herrschte im Rettungsfunk Chaos. Verletzte und freiwillige Helfer riefen um Hilfe.

Der erste Notruf kam um 1.29 Uhr morgens: „Feuer, Feuer, ‚Constellation‘, Crans-Montana“, rief ein Mann in gebrochenem Französisch ins Telefon. „Was ist das, ein Hotel?“, hieß es am anderen Ende. Es war der Beginn einer Reihe von Notrufen während der Feuerkatastrophe in dem Schweizer Ferienort, die jetzt der französische Sender France Info veröffentlicht hat.

Bei der Katastrophe waren am Neujahrstag 40 Menschen ums Leben gekommen, 116 wurden teils schwerst verletzt. Das Feuer war während einer Party in der Bar „Le Constellation“ ausgebrochen und hatte sich rasend schnell ausgebreitet.

Die Aufzeichnungen, die von den Rettungsdiensten des Schweizer Kantons Wallis zu den Ermittlungsakten hinzugefügt wurden, enthalten die Gespräche zwischen der Leitstelle, die den Einsatz der Rettungswagen koordinierte, und Zeugen, Opfern und denjenigen, die ihnen zu Hilfe kamen.

In den 117 Notrufen an die Nummer 144, die dem Sender vorliegen, kommt die Panik zum Ausdruck, die vor Ort herrschte. Zunächst meldeten sich Augenzeugen. „Es gab eine Explosion im ‚Constellation‘ in Crans-Montana. Ich mache mir große Sorgen … Polizei und Krankenwagen müssen dorthin geschickt werden. Ich glaube, es gibt Verletzte, viele Verletzte“ sagte ein Mann, der offenbart neben dem ersten Anrufer stand.

Dann riefen Opfer an. „Ich bin verbrannt, bitte helft mir“, hieß es in einem Anruf eines Mannes. Im Hintergrund waren panische Schreie zu hören. „Wir wissen es, alle sind auf dem Weg“, sagte die Person in der Rettungsleitstelle. Offenbar war zu dem Zeitpunkt das Ausmaß des Unglücks noch nicht bekannt. Dann kam ein weiterer Notruf: „Es gibt so viele Verletzte, überall ist Blut, so etwas habe ich noch nie gesehen.“

Video | Aufnahmen aus Crans-Montana lösen Fassungslosigkeit aus

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Quelle: t-online

Die Zahl der Notrufe stieg schnell an. Während die ersten Krankenwagen am Einsatzort eintrafen und sich Hubschrauber auf den Weg machten, halfen Passanten auch selbst. „Was soll ich mit jemandem machen, der verbrannt ist?“, fragte eine Frau und bekam die Anweisung, die Person zu kühlen, die Kleidung auszuziehen und mit Wasser zu kühlen. Ein anderer Anrufer sagte, er habe einen Verletzten im Auto und wolle wissen, wo er hinfahren solle.

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