
Sonderlob vom Trainer
Weltmeistersohn vor Profi-Debüt bei 1860 München
16.01.2026 – 17:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Zum Start in die Rückrunde gegen Essen fallen bei den Münchner „Löwen“ gleich elf Profis aus. Der Sohn eines Weltmeisters könnte davon profitieren und sein Drittliga-Debüt feiern.
Bis heute ist Miroslav Klose der erfolgreichste Torschütze der deutschen Nationalmannschaft. Satte 71 Treffer erzielte der einstige Weltklasse-Stürmer und Ex-Profi des FC Bayern in 137 Länderspielen. Dabei war Klose ein Spätstarter – zumindest im Fußball-Kosmos. Erst mit 21 Jahren lief er im April 2000 erstmals in der Bundesliga auf. Damals im Trikot des 1. FC Kaiserslautern.
Fast genauso alt ist nun auch sein Sohn Noah, der normalerweise in der Bayernliga-Reserve (5. Liga) von 1860 München kickt. In zwei Wochen, am 30. Januar, wird er 21 Jahre alt. Oder jung, ganz wie man will. Und wie sein prominenter Vater vor mehr als einem Vierteljahrhundert steht auch Noah Klose nun unmittelbar vor seinem Debüt als Profi. An diesem Samstag (Anpfiff: 14 Uhr) könnte es so weit sein. Beim Rückrundenauftakt der „Löwen“ gegen Rot-Weiss Essen.
Auf der Spieltagespressekonferenz am Freitag erklärte Trainer Markus Kauczinski, dass Klose – wie seine Mitspieler Damjan Dordan und Finn Fuchs aus der TSV-Reserve – sowie Loris Husic aus der U19 gegen RWE zum Drittliga-Kader gehören werden. Denn: Dem TSV fehlen in Person der verletzten oder erkrankten Max Christiansen, Tunay Deniz, Sigurd Haugen, Jesper Verlaat, Sean Dulic, Samuel Althaus, Manuel Pfeiffer, Florian Niederlechner, Morris Schröter und Thomas Dähne gleich zehn Profis. Hinzu kommt der gelb-rot-gesperrte Thore Jacobsen.
Angesprochen auf die angespannte Personalsituation vor der Partie gegen den Tabellenvierten gab sich Kauczinski gelassen. Es werde eine „gute Mannschaft“ auf dem Platz im wie immer ausverkauften Grünwalder Stadion stehen. „Wir sind insgesamt 20 Leute, es sind gute Jungs dabei. Die auch schon gezeigt haben, dass sie eine Rolle spielen können.“
Darunter eben auch Klose, Dordan und Husic, die zuletzt mit den Profis im Wintertrainingslager im türkischen Belek waren. Alle drei kamen auch am vergangenen Freitag beim 4:1-Sieg im XXL-Test über dreimal 45 Minuten gegen den Schweizer Erstligisten FC Winterthur zum Einsatz. Vom Trainer gab es auf der PK am Freitag noch einmal ein Sonderlob für Klose: „Noah hat seine Sache gut gemacht.“










