
Angebliche Kontoeinschränkung
PayPal-Nutzer im Visier von Kriminellen
11.01.2026 – 12:37 UhrLesedauer: 2 Min.
PayPal-Kunden aufgepasst. Lassen Sie sich nicht von einer E-Mail täuschen, die Betrüger derzeit im Namen des Zahlungsdienstleisters versenden.
PayPal wird in Deutschland von rund 30 Millionen Menschen genutzt. Für Betrüger lohnt es sich bei dieser Masse an Kunden, mit Phishing-Mails auf Opferfang zu gehen. Wie zum Beispiel aktuell. Die Verbraucherzentrale warnt vor einer betrügerischen E-Mail, die derzeit im Namen des Zahlungsdienstleisters verschickt wird.
In der E-Mail wird behauptet, der Zugriff auf das PayPal-Konto sei aufgrund einer angeblich notwendigen Sicherheitsüberprüfung vorübergehend eingeschränkt worden und könne nur durch eine Bestätigung der Kontodaten wiederhergestellt werden. Versendet wird die Nachricht unter dem Betreff „Dringende Kontoprüfung erforderlich“.
„Durch den Hinweis auf eine bereits eingeschränkte Kontonutzung und die Aufforderung, den Zugang zeitnah wiederherzustellen, wird ein unmittelbarer Handlungsbedarf vermittelt, der mit dem Schutz der persönlichen Daten begründet wird“, warnen die Verbraucherschützer. Die Nachricht sei übersichtlich gestaltet und konzentriere sich auf eine zentrale Handlungsaufforderung.
Sie weise klassische Anzeichen für Phishing auf, wie eine unpersönliche Anrede („Sehr geehrte/r Nutzer/in,“), eine unseriöse Absenderadresse und einen Link in der Mail.
„Wir raten Ihnen, Phishing-Mails zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um Ihre persönlichen Daten zu schützen“, heißt es von der Verbraucherzentrale. „Falls Sie ein Konto bei PayPal haben, schauen Sie auf der offiziellen Seite oder in der App nach, ob Sie dort ähnliche Anweisungen finden.“
PayPal bittet seine Kunden darum, verdächtige E-Mails oder Webseiten zu melden. Sie können formlos an [email protected] geschickt werden, heißt es. „Löschen Sie die jeweilige E-Mail aus Ihrem Posteingang, nachdem Sie sie an uns weitergeleitet haben.“











