Lipödem-Operation
6,5 Liter Fett entfernt: Angelina Kirsch zeigt Vorher-Nachher-Bilder
12.10.2026 – 15:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Angelina Kirsch hat ihre erste Operation wegen eines Lipödems hinter sich. Im Netz gibt das Model Einblicke in den Eingriff und die Auswirkungen.
Bei einer Lipödem-Operation wurden Angelina Kirsch 6,5 Liter krankhaftes Fettgewebe abgesaugt. Wie die 38-Jährige auf Instagram erzählt, war ursprünglich nur die Vorderseite der Oberschenkel geplant. Während des Eingriffs zeigte sich laut Kirsch dann jedoch, dass mehr möglich sei als zunächst vorgesehen.
Die Ärzte behandelten deshalb auch die Rückseite der Oberschenkel, das Gesäß und den unteren Rücken. Für sie bedeutet das: Statt drei weiteren Operationen stehen nun nur noch zwei an. Den Eingriff beschreibt sie als „einen Meilenstein, der mich unendlich erleichtert, aber auch emotional und körperlich absolut fordert“. In einem Video teilte sie nicht nur Einblicke in den Tag der OP, sondern zeigte sich auch kurz vor der Operation und zwei Tage danach.


Der umfangreichere Eingriff hat allerdings auch Folgen für die Heilung. Die Genesungsphase sei dadurch „erst mal heftiger und schmerzhafter“, räumt sie ein. Kompressionskleidung, Schmerzmittel und ein spezieller Sitzring für die Toilette gehören derzeit zu ihrem Alltag. Mit Bromelain, Traumeel und Arnica versuche sie, den Beschwerden entgegenzuwirken.
Angelina Kirsch kämpft für „ein schmerzfreies Leben“
Kirsch spürt sogar schon eine Veränderung: Ihr unterer Rücken, der jahrelang ununterbrochen geschmerzt habe, sei „trotz Schwellungen und Co komplett schmerzfrei“. Die Operationen seien für sie der Weg „in ein schmerzfreies Leben“. Von ihrer Community wünscht sie sich Erfahrungsberichte und Tipps für die ersten Tage nach dem Eingriff.
Ihre Entscheidung für die OP hatte Kirsch Mitte September öffentlich gemacht. Konservative Maßnahmen hätten ihr zwar geholfen, die Schmerzen zu lindern. Nach einem langen Weg „voller Abwägen, Tränen und dem ständigen Kampf gegen Schmerzen und das Schweregefühl in Beinen und Armen“ habe sie sich jedoch entschieden: „Ich lasse mich operieren.“











