Frontalzusammenstoß auf der A5

Falschfahrer verbrennt und reißt Mann mit in den Tod


Aktualisiert am 20.08.2026 – 16:22 UhrLesedauer: 1 Min.

Einsatzkräfte der Feuerwehr auf der A5: Bei dem Geisterfahrerunfall starben zwei Männer. (Quelle: Feuerwehr Neuenburg/dpa)

Ein Mann fährt mit seinem Wagen in falscher Fahrtrichtung auf die A5. Wenig später verliert nicht nur er sein Leben, sondern auch ein völlig unbeteiligter Autofahrer.

Bei einem schweren Falschfahrer-Unfall auf der A5 südwestlich von Freiburg sind in der Nacht auf Donnerstag zwei Männer ums Leben gekommen. Ein Schulkind wurde schwer verletzt und in eine Klinik gebracht, wie ein Polizeisprecher t-online berichtete.

Ein Mann war mit seinem Wagen in falscher Fahrtrichtung auf die A5 in Richtung Neuenburg am Rhein aufgefahren. Kurz vor der Anschlussstelle Mülheim/Neuenburg kollidierte er gegen 2.30 Uhr mit einem ordnungsgemäß in Richtung Basel fahrenden Auto, in dem ein Mann und ein Kind saßen.

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Infolge des frontalen Zusammenpralls geriet das Fahrzeug des Falschfahrers laut Polizei in Brand – der Mann verbrannte in seinem Wagen. Ob er durch den Aufprall oder das Feuer starb, konnte der Sprecher noch nicht sagen.

Reanimationsversuche nach Falschfahrer-Unfall erfolglos

Der Mann in dem korrekt fahrenden Pkw wurde umgehend von alarmierten Rettungskräften behandelt, doch alle Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Das Schulkind kam ins Krankenhaus. Zum genauen Alter der Beteiligten wollte sich der Sprecher nicht äußern.

Die A5 bei Freiburg blieb während der Bergungsarbeiten noch bis etwa 11 Uhr in Richtung Süden gesperrt. Die Staatsanwaltschaft hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Warum der Unfallverursacher in falscher Fahrtrichtung auf die Autobahn fuhr, ist bislang völlig unklar.

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