Über 350 Menschen an Bord
Lufthansa-Maschine sendet Notsignal
20.08.2026 – 16:50 UhrLesedauer: 1 Min.
Notfall an Bord einer in Frankfurt gestarteten Lufthansa-Maschine. Die Crew reagiert unverzüglich.
Eine Lufthansa-Maschine ist am Donnerstag außerplanmäßig in Schottland gelandet – wegen eines medizinischen Notfalls. Ein Lufthansa-Sprecher bestätigte t-online den Vorfall, nachdem zuvor RTL berichtet hatte.
Die Boeing 747 war auf dem Weg von Frankfurt nach Chicago, als ein Passagier dringende medizinische Hilfe benötigte, wie der Sprecher schilderte. Zum Alter des Betroffenen sagte der Sprecher nichts.
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Lufthansa erklärt Luftnotlage – aus bestimmtem Grund
Aufgrund der Dringlichkeit sei eine „Luftnotlage“ erklärt worden, „um eine priorisierte Landung zu bekommen“. Die Maschine landete daraufhin in Schottland auf dem Flughafen von Glasgow. Dort wurde der Passagier an einen Notarzt übergeben.
Anschließend sei der Flieger neu betankt und der Flug nach Chicago fortgesetzt worden. Insgesamt waren 358 Passagiere an Bord.
Schleife in der Luft – Boeing landet in Glasgow
Laut dem Portal „Flightradar24“ sendete die Crew der Boeing den Transpondercode 7700 – dieser steht für das Stichwort Luftnotfall und damit eine unmittelbar drohende Gefahr. Laut Daten des Portals drehte die Boeing nordwestlich von Schottland eine Schleife und flog Richtung Schottland zurück.
Erst am Montagabend hatte es einen Zwischenfall mit einer Lufthansa-Maschine gegeben: Am Münchner Flughafen setzte ein Airbus A380 am Abend bei der Landung zu früh auf und beschädigte an der Landebahnschwelle die Beleuchtung. Das mit 351 Passagieren besetzte Flugzeug sei aber sicher gelandet, hatte eine Lufthansa-Sprecherin nach dem Vorfall mitgeteilt. Laut dem Unternehmen leitete die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) eine Untersuchung ein.
