
Vertragspoker bei Bayern
Nach Upamecano-Deal: Ist er der Nächste?
03.02.2026 – 16:43 UhrLesedauer: 4 Min.

Der FC Bayern stellt momentan wichtige Weichen für die Zukunft. Nach Goretzka und Upamecano rücken dabei jetzt unter anderem Neuer und Gnabry in den Fokus.
Die ersten großen Personalentscheidungen mit Blick auf die kommende Saison sind beim FC Bayern bereits gefallen. Erst vergangene Woche gab der Rekordmeister bekannt, dass der im Sommer auslaufende Vertrag von Leon Goretzka nicht mehr verlängert wird. Der Abschied des Nationalspielers nach dann acht Jahren in München ist damit beschlossen. Und auch die Zukunft von Dayot Upamecano scheint nun endgültig geklärt zu sein.
Wie verschiedene deutsche Medien sowie Transferexperte Fabrizio Romano übereinstimmend berichten, wird der Franzose seinen bis Sommer befristeten Vertrag bei Bayern verlängern. Der monatelange Poker ist damit beendet und die Vertragsverlängerung, die bei den Münchnern höchste Priorität hatte, erfolgreich abgeschlossen, auch wenn das für Bayern einen hohen Preis hatte (alle Details zum Millionendeal des FC Bayern mit Upamecano lesen Sie hier).
Damit verbleiben auf der Liste von Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund noch vier Spieler, deren Kontrakte ebenfalls im Sommer auslaufen. t-online erklärt, wie es bei diesem Quartett nun weitergeht.
Serge Gnabry (30): Genau wie schon im vergangenen Jahr galt der offensive Mittelfeldspieler auch in diesem Sommer erneut als Abschieds- und Verkaufskandidat. In Abwesenheit von Jamal Musiala, der verletzungsbedingt die komplette Hinrunde verpasste, hat Gnabry aber seine Chance genutzt. In der ersten Saisonhälfte war er im zentralen offensiven Mittelfeld fester Bestandteil von Kompanys Erfolgself. Und auch nach dem Jahreswechsel und Musialas Rückkehr konnte Gnabry an seine starken Leistungen anknüpfen. Besonders in Erinnerung geblieben ist sein technisch anspruchsvolles Aufsetzer-Lupfer-Tor zum 3:1 gegen Köln.
In dieser Form ist eine Vertragsverlängerung, die noch im Sommer als nahezu ausgeschlossen galt, wieder wahrscheinlich und fast schon logisch. Ein neuer Kontrakt bis 2028 ist konkret im Gespräch. Allerdings müsste Gnabry dafür wohl zu erheblichen Abstrichen im Hinblick auf sein Gehalt bereit sein. Mit geschätzten 19 Millionen Euro pro Jahr zählt der Nationalspieler schließlich zu den absoluten Topverdienern. „Man versucht irgendwie, einen Weg zu finden. Dass wir unser Budget nicht überschreiten, also den Spielern ein Angebot zu unterbreiten, mit dem man leben kann“, sagte Eberl. „Da werden wir hoffentlich auch Wege und Brücken finden.“ Das ist mittlerweile offenbar erfolgreich gelungen. Die Verkündung von Gnabrys Vertragsverlängerung soll dem Vernehmen nach unmittelbar bevorstehen.











